Vergeltungsmaßnahme

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Aserbaidschan hat den iranischen Botschafter einbestellt. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa

Iran-Krieg Iran dementiert Angriff auf Aserbaidschan

Nach Drohneneinschlägen kündigt Aserbaidschan Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran an. Teheran weist die Vorwürfe zurück und macht ein anderes Land für den Angriff verantwortlich.
Die Wall Street in New York

US-Finanzminister rechnet nicht mit Staatsanleihen-Verkauf der Europäer

US-Finanzminister Scott Bessent hat Vermutungen zurückgewiesen, dass europäische Länder im Streit um Grönland als Vergeltungsmaßnahme US-Staatsanleihen abstoßen könnten. Ein solcher Schritt "würde jeder Logik widersprechen", sagte Bessent am Dienstag in Davos beim Weltwirtschaftsforum auf Nachfrage. Der US-Anleihemarkt sei der Markt mit der "weltweit besten Performance" und er erwarte, dass die Regierungen europäischer Länder an den Anleihen festhalten wollten.
Video: Israel deutet Vergeltungsmaßnahmen im Irak, Jemen und Iran an

Video Israel deutet Vergeltungsmaßnahmen im Irak, Jemen und Iran an

STORY: Israel hat Vergeltungsmaßnahmen im Irak, Jemen und Iran angedeutet. Verteidigungsminister Yoav Gallant sagte am Dienstag: "Wir befinden uns in einem Mehrfrontenkrieg und werden aus sieben Schauplätzen angegriffen: Gaza, Libanon, Syrien, Judäa und Samaria (eine israelische Bezeichnung für das Westjordanland), Irak, Jemen und Iran." An sechs dieser Schauplätze habe man bereits reagiert. "Und ich sage hier ganz ausdrücklich: Jeder, der gegen uns handelt, ist ein potenzielles Ziel." Seine Angriffe auf den Gazastreifen setzte Israel auch am Dienstag fort. Premierminister Benjamin Netanjahu hatte am Vortag israelische Soldaten im nördlichen Gazastreifen besucht und betont, den Kampf gegen die Hamas-Kämpfer fortzusetzen. Bereits zuvor hatte er unter aufgebrachten Rufen von Geisel-Angehörigen im Parlament in Jerusalem gesagt, ohne militärischen Druck werde es nicht gelingen, alle Geiseln freizubekommen. Die Hamas und ihr Verbündeter Islamischer Dschihad halten nach Einschätzungen von Experten noch über 100 Geiseln gefangen. Die radikal-islamischen Kämpfer hatten am 7. Oktober 240 Menschen verschleppt und rund 1.200 Menschen getötet. Durch israelische Angriffe auf den Gazastreifen sind seitdem nach palästinensischen Angaben fast 21.000 Menschen getötet worden. Fast alle der 2,3 Millionen Einwohner des Küstengebietes wurden aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben. Viele von ihnen mehrfach. Sie finden nach Angaben der Vereinten Nationen inzwischen keinen sicheren Platz mehr im Gazastreifen. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, man habe versucht, Zivilisten aus den umkämpften Gebieten zu evakuieren. Die Hamas versuche dies aber systematisch zu verhindern.