Gast

Betriebskosten

Unser Vermieter treibt die Betriebskostenvorauszahlung unnötig in die Höhe und Lässt auch nicht mit sich verhandeln obwohl es nicht rechtens ist! Er droht sofort mit Kündigung der Wohnung und Inkasso wenn man nicht Zahlt obwohl am Sachverhalt nichts geklärt ist!
Frage Nummer 3000277344

Antworten (5)
B.Kloppt
Welche Frage hast Du jetzt? Du weißt bereits, dass das nicht rechtens ist. Vorauszahlungen haben sich an dem vergangenen und nicht am zu erwartenden Verbrauch zu orientieren.
Somit verpufft auch die Kündigungsandrohung.
dschinn
Der versucht sich abzusichern.
Kann ich bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehen.
Da du nix zur Mietsituation schreibst (wann eingezogen / wie lange schon Mieter) vermute ich mal, dass ihr da relativ neu seid.

Spätestens zur nächsten Abrechnung sollte sich das doch wieder beruhigen, dann kennt er dich besser (sieht, dass du regelmäßig und pünktlich bezahlst) und ist einer Bitte um Korrektur der Abschläge sicher nicht mehr so negativ gegenüber eingestellt.
mantrid
Wenn es nicht rechtens ist, könntest du einer Kündigung ja völlig tiefenentspannt entgegensehen, da diese dann unwirksam wäre. Um sich rechtlich abzusichern empfiehlt sich anwaltlicher Rat, den es günstig bei der Verbaucherzentrale oder beim Mieterschutzbund gibt. Dort bekommt man dann auch eine Auskunft, was so alles rechtens ist und was nicht. Ach so, welche Frage hattest du eigentlich?
Deho
Ob der Vermieter die Betriebskostenvorauszahlung unnötig in die Höhe treibt, können wir hier nicht beurteilen. Tatsache ist, dass auch er wegen der steigenden Energiekosten höhere Abschlagbeträge zahlen muss, weil die Endabrechnung erwartungsgemäß höher als im Vorjahr ausfallen wird. Da ist es verständlich, dass Du mehr Vorauszahlungen leisten sollst, weil der Vermieter nicht das Risiko eingehen möchte, am Ende auf den hohen Kosten sitzen zu bleiben, wenn Du die Nachforderung nicht bezahlen kannst.
Deho
Mein Energieversorger hat mir vor ca. 1 Monat eine Erhöhung der Abschlagzahlungen für Strom und Gas um 50% mitgeteilt. Das könnte diesem Vermieter ähnlich gegangen sein. Natürlich kann sich der Mieter auf den Standpunkt stellen, dass ihn das nichts angeht, weil das Recht auf seiner Seite ist, aber wenn die Jahresabrechnung kommt, muss er trotzdem die Erhöhung zahlen, nur hat sich das dann aufakkumuliert. Ober das für ihn angenehmer ist?