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StechusKaktus

Hat jemand eine zuverlässige Spendenadresse für not leidende Afrikaner?

[url=http://www.welt.de/finanzen/article113127818/Praesidententochter-ist-erste-Milliardaerin-Afrikas.html]Mir geht das Messer in der Tasche auf[/url
Frage Nummer 55355

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Antworten (4)
elfigy
Deinen Zorn kann ich gut nachempfinden Stechus. Leider ist es die Regel, daß die Potentaten in den armen Ländern Reichtümer anhäufen, während das Volk verhungert. Deshalb machen auch nur Zuwendungen Sinn, die für die sogenannten Selbsthilfeprojekte verwendet werden. Hilfe zur Selbsthilfe. Nur so können die Menschen dort mit Würde leben. Zu Almosenempfängern sollte man sie nicht degradieren. Das lähmt auch jede eigene Initiative. Was man gegen die Gier der dortigen Regierungsmitglieder und ihrer Familien tun kann? Wir wahrscheinlich nicht viel, das muß deren Bevölkerung tun. Siehe Nordafrika. Aber unterstützen sollten wir sie dabei. Eine üble Rolle spielen in deinem Beispiel auch noch die Mineralölkonzerne. Es ist überall die gleiche Kacke.
Meyerhuber
Also nach meinem Verständnis wären 'not leidende' 'nicht leidende' Afrikaner, für die muss man gar nichts spenden. Und nur weil es jetzt eine afrikanische Milliardärin gibt, muss man ja nicht gleich mit offenem Messer in der Tasche herumlaufen, zumal die Personenschützer der afrikanischen Milliardäring Dich gar nicht an sie rankommen lassen, es sei denn Du zahlst jedem mal 10.000$.
Musca
Sogenannte Entwicklungshilfe und Spendenaktionen für Afrika gibt es seit Jahrzehnten, rechnet man den unglückseligen missionarischen Eifer der Kirchen dazu, sogar seit Jahrhunderten. Langfristige Erfolge wurden m.E. bisher nicht erzielt, eher das Gegenteil, vielen der dortigen Kleinbauern wurde durch Subvention und Spenden die Lebensgrundlage genommen. Mittlerweile hat auch China das Potential des Kontinents erkannt, und beutet gnadenlos aus. Es ist ein Geschäft, fundamentiert auf dem Leid hunderttausender Menschen. Es mag zynisch klingen, aber mit jedem € Spende hätte ich das Gefühl, dieses System zu unterstützen.
Musca
dann lieber, siehe Vorrednerin, kleinen Agrargemeinschaften die Chance zum Überleben geben, in Form von Fair Trade o.ä, dann kostet das Kilo Kaffe bei uns halt nen Euro mehr.