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Noch Fragen?

Frage Nummer 83979 Helena Vogel

Ist die Bezeichnung "Schwarzer" für einen Afrikaner rassistisch?

Antworten (14)
Deho
Genau so rassistisch wie "Weißer" für einen Europäer. Es gibt natürlich die Empfehlung, "Mensch mit stärkerer Hautpigmentierung" zu verwenden.
bh_roth
Ein dunkelhäutiger Afrikaner ist ein Maximalpigmentierter.
Ich denke, einen Afrikaner pauschal als Schwarzen zu bezeichnen, ist rassistisch, denn immerhin gibt es auch weiße Afrikaner, Hase.
Amos
Sagt ein Weißer zum Schwarzen: "Du schwarz!" Antwortet der Schwarze: "Ich weiß:"
ing793
wer auf "political correctness" kuckt, der gebraucht den Begriff nicht.
Ich persönlich kann mit diesem Euphemismus-Gehabe nichts anfangen. Wenn ich einen Schwarzen sehe, dann nenne ich ihn schwarz und nach eigener Einschätzung bin ich nicht rassistisch.
Musca
als kleiner Junge war ich immer der kleine "Schwarze" , wegen meiner Haare und der etwas dunkleren Hautfarbe, möglicherweise ist dies der Grund,warum ich heute zu einem Schwarzen Black Asshole oder einem Türken Kümmeltürke sagen kann , ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Denn beide Seiten wissen das zu bewerten.
machine
Musca, halte an Dich!
MfG machine
Musca
Warum Machine: wenn beide Seiten gleichberechtigt die Sache auf´s Korn nehmen , finde ich das amüsant und gleichzeitig politisch korrectness..........
machine
Musca, ich hatte den Grinsebär :-) vergessen, denke aber dass Du mich schon verstanden hast.
BTW: Mein Internetz spinnt momentan, des wegen kommen verzögerte Antworten sehr zum Tragen.
Have a nice M.
Günter Schuster
Auf jeden Fall reduziert die Bezeichnung die betreffenden Menschen auf ihre Hautfarbe. Auch wenn sie sich selbst untereinander als "black people" bezeichnen, sollten Außenstehende solche Formulierungen vermeiden.
bh_roth
Genau, Günter-Hase. Es war ja sowas von diskriminierend, als die Indianer die US-Amerikaner "Weiße" nannte. Da fühlte man sich einfach auf die Hautfarbe reduziert. Kein schönes Gefühl.
kiliangeb
Puh, warum braucht es überhaupt eine genauere Bezeichnung? Eigentlich reicht Afrikaner doch schon aus, wenn man will, kann man noch eine Länderangabe machen, wie Deutscher oder Schweizer, das ist mal sicher nicht rassistisch. Wüsste eigentlich nicht, wann man im Alltag wirklich auf eine solche Beschreibung zurück greifen müsste, mit Ausnahme vielleicht für ein Täterprofil... ist ja fast schon wieder rassistisch, wenn man sich über so etwas Gedanken machen muss, ob man politisch korrekte Bezeichnungen verwendet... es wäre so einfach, wenn das mal alles aus den Köpfen und Meinungen verschwinden würde...
Deho
@ kiliangeb
Afrikaner mit Länderangabe ist ein ganz ausgezeichneter Vorschlag. Er bedarf allerdings einiger kleiner Verbesserungen. So kann man leicht Afrikaner aus Somalia von Afrikanern aus Marokko unterscheiden. Wenn man das Herkunftsland nicht kennt, hat man eben Pech gehabt. Den geographischen Begriff "Schwarzafrika" kann man ganz leicht durch die vollständige Aufzählung aller betreffenden Länder ersetzen. Schwierig dürfte es allerdings in den USA werden, die Schwarzen dort als "Afrikaner aus den USA" zu bezeichnen. Das würde implizieren, dass sie keine vollwertigen Amerikaner wären, und das wäre wiederum diskriminierend. Warum hat man zunehmend Scheu davor, aus vorauseilender Rücksichtnahme die Dinge so zu benennen wie sie sind.
Musca
dann ist die Bezeichnung "süßer Blondschopf" bei meiner Freundin auch rassistisch..???nee Leute, mittlerweile sollten wir ausserhalb dieser Schranken denken.
Ben Lu
Man sollte besser von "Afrikanern" oder "Menschen mit afrikanischem Hintergrund" reden, je nachdem, ob man die dort oder in Deutschland lebenden Menschen damit bezeichnen möchte.