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Frage Nummer 3000086073 StechusKaktus

Ist Vanjas Sieg ein Sieg?

Ein(e)Intersexuelle(r) namens Vanja erstritt nun beim BVG, dass im Geburtenregister neben "männlich" und "weiblich" eine weitere Kategorie eingeführt werden müsse.
Kann das etwas bewirken? Immerhin melden ja die Eltern ihr Neugeborenes an und richten sich dabei nach den primären Geschlechtsteilen. Das "Unwohlsein im eigenen Körper" kommt doch erst nach Jahren. (Caster Semenyas Mutter sprach immer wieder davon, dass Caster als Mädchen aufgezogen wurde und deswegen natürlich auch in den Frauenwettbewerben starten dürfe.)
Was also kann die Änderung bewirken?
Antworten (5)
Rentier_BV
Auch diese Welle wird wieder abebben.

Bis dahin wird sich bei der Selbstverwirklichung der geschlechtsfernen Personen Chimären noch einiger genderischer Sondermüll vor uns auftürmen.

Und wie so oft werden die den meisten Lärm machen, die am weitesten außen stehen.
elfigy
Intersexuelle haben die Geschlechtsteile beider Geschlechter. Nicht mit Transsexuellen verwechseln.
Nach der Geburt entschieden bis jetzt die Eltern, welches Geschlecht sie dem Kind lassen und die andern Teile wurden wegoperiert. Alles klammheimlich. Diesen Kindern fehlen aber auch meistens die eindeutigen Chromosomen. Es handelt sich tatsächlich um ein drittes, nämlich doppeles Geschlecht. Man sollte es den Kindern überlassen, als was sie sich fühlen, männlich, weiblich oder eben auch intersexuell. Es soll sich um ca. derzeit 150K Betroffene handeln. Die Änderung bewirkt, dass die mit beiden Geschlechtern geborenen ihre Identität selbst bestimmen können. Es wird niemandem etwas weggenommen deswegen.
elfigy
@ Rentner. Du weißt schon, dass Dein geistiger Sondermüll jedesmal auf Dich selbst zurück fällt.
ing793
Intersexualität beschränkt sich meines Wissens nicht nur auf die äußeren Geschlechtsteile. Um Mann oder Frau zu sein, müssen mehrere Dinge zusammenpassen, neben dem Phänotyp auch z.B. die Art der Chromosomen und zumindest mittelfristig die Zusammensetzung der Hormone.
StechusKaktus
Caster Semenya, so dachte ich, ist ein Beispiel eines Intersexuellen. Sie hat innenliegende Hoden. Damit liegen zwar Geschlechtsmerkmale beider Geschlechter vor, diese wurden aber erst lange nach der Geburt erkannt. Für die Eltern sah sie wie ein Mädchen aus.
Es gab eben gerade keinen Grund, für diese Baby eine dritte Kategorie zu schaffen. Und bei vielen der 150k wird das doch wohl auch so sein, oder?