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Noch Fragen?

Frage Nummer 44205 Uwe Meyer

Nutzt man heute noch den Passus „nach Diktat verreist“? Gibt es da nicht zeitgemäßere und elegantere Lösungen?

Antworten (8)
Amos
Ich glaube schon, daß die Formulierung noch genutzt wird. Man kann natürlich auch schreiben "nach Diktat verstorben". Lassen Sie doch einfach i. A. von einem Mitarbeiter unterschreiben. Dann entfällt der Spruch.
Ich mußte früher sehr viele Briefe diktieren, habe aber alle selbst unterschrieben, so daß diese Floskel nie zur Anwendung kam.
bh_roth
Und wech!
Oberguru
"Und wech" ist eine gute Idee.
Gast
bin im Garten
HeinzBabbeldu2
Nach Diktat mit deinem Geld über alle Berge.

(Benutzt man denke ich nicht mehr)
Sabeters
Man könnte es zwar noch schreiben, aber es war nie höflich gewesen. Der Satz bringt ja nur zum Ausdruck, daß man zwar den Inhalt zu verantworten hat, aber man sich nicht die Zeit nimmt, den Brief auch persönlich aufzugeben. Alternative wäre z. B. ich wurde gebeten, den Brief zu unterschreiben, weil... ( der Verfasser) einen anderen Termin hat
Deniahn
Eigentlich ist die von Ihnen genannte Formulierung "nach Diktat verreist" nicht mehr üblich. Eine elegantere Lösung wäre zum Beispiel diese: "Wurde von XY diktiert und in Abwesenheit unterzeichnet." Lassen Sie Ihrer Kreativität einfach freien Lauf und überlegen Sie sich geeignete Formulierungen - bestimmt werden auch Sie eine elegante Lösung finden.
Helena Vogel
Der Passus "nach Diktat verreist" wird sehr oft als äußerst unhöflich empfunden. Dem Empfänger der Nachricht oder des Briefes wird so signalisiert, dass sich derjenige, der den Text per Diktat aufgesetzt hatte, nicht mehr Zeit nehmen konnte, oder wollte, um das Schriftstück selbst zu unterzeichnen. Falls Sie im Auftrag Ihres Chefs unterschreiben sollen, dann fügen Sie einfach eine Anmerkung dazu, dass Ihr Chef nicht mehr in der Lage war selbst zu unterzeichnen, da er kurzfristig weg musste und keine Zeit mehr für eine Unterschrift hatte.