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jjschäffe2

Wie kann ich mit meiner Tochter (3. Klasse) Diktat üben, sodass sie noch Spaß an der Sache hat?

Frage Nummer 19185

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Antworten (8)
schillafrida
Üben - Schule - Spass - - - Ich denke wir sollten unseren Kindern gegenüber ehrlich sein : Schule ist NICHT zum Spass haben da, sondern zum Lernen ! Wenn man Glück hat, KANN das Spass machen. Wenn nicht muss man trotzdem hin und das beste daraus machen. . . Nach meiner Erfahrung hilft eine gewisse Lockerheit der Eltern in Bezug auf Noten den Kindern ungemein. Das heißt ausdrücklich nicht, dass man mit den Kindern nicht Üben sollte. Aber in einer entspannten Atmosphäre, sobald Druck entsteht kann es nur nach hinten losgehen. - - - Ja, ich weiß wovon ich spreche. Zwei unserer Kinder haben die Schule erfolgreich und ohne größeren Schaden überstanden und befinden sich z.Z. in ihren Wunsch-Studiengängen Musik bzw Medizin. Zwei sind noch gut dabei und werden in zwei und vier Jahren ebenfalls Abitur machen. Ganz ohne Druck, aber mit viel positiver Unterstützung.
hphersel
Eine Möglichkeit wäre, ihr Geschichten vorzulesen, die sie mag und bei denen sie vergisst, wie anstrengend das Schreiben eigentlich ist. Und wenn Du sie dann noch lobst, weil sie so wenige Fehler gemacht hat - Toll!
shred
Verkauf es ihr nicht als Diktat, sondern mache ein Spiel daraus. Du denkst dir einen Satz aus und diktierst ihn ihr. Sie muss ihn aufschreiben und dann einen passenden nächsten Satz dahinter schreiben. Danach bist du wieder an der Reihe, einen Satz zu diktieren... Am Ende kommt nicht nur eine (versteckte) Diktatübung heraus, sondern auch noch eine tolle Geschichte.

Wenn du selbst nicht so firm mit der Rechtschreibung bist: Diktiere einen Text, aber lasse immer wieder Wörter aus, die sie selbst nach Belieben ausfüllen darf. Dann kannst du den Text immer noch nach der Vorlage korrigieren.
hphersel
Auch eine Gute Idee..
Das perverse an dieser Geschichte ist ja, dass die Kleinen zumindest hier in NRW bis zum Ende der zweiten Klasse schreiben dürfen, wie sie wollen. Rechtschreibung? Ganz egal! Da haben Kinder zwei jahre Zeit, sich ihre eigene, teilweise falsche Schreibweise anzugewöhnen. Und urplötzlich, quasi von einem Tag auf den anderen, ist auf einmal alles falsch! Und diese nun auf einmal falschen Gewohnheiten zu ändern und "umzutrainieren" ist saumäßig anstrengend, auch und gerade für ein Kind, das ja sozusagen sein Leben lang flasch geschrieben hat...
Da heben unsere Bildungspolitker mal wieder grandiose Leistung abgeliefert...

Rächt Schraibung! Übt korrekte Rechtschreibung - von Anfang an!
Gertrud1959
An deiner Stelle würde ich ihr nur Texte diktieren, die sie wirklich interessieren. Wenn sie beispielsweise eine große Pferdenärrin ist, würde ich ihr schöne Geschichten über Pferde diktieren. So haben wir es auch mit unseren beiden Jungs immer gehandhabt und beide sind ohne große Mühe auf's Gymnasium gekommen.
jogibaer
Es gibt im Buchhandel ein Reihe von Übungsheften für Diktate, die speziell für die Altersgruppe geeignet ist. Sinnvoll ist, wenn Du 1 kurzes Diktat am Tag mit ihr schreibst und sie die Fehler mit dem Kinderduden korrigieren läßt. Das übt und weckt Interesse. Oder Du nimmst einen kurzen Text aus ihrem Lieblingsbuch. Ein Buchstabierwettbewerb hilft auch.
Annica Klein
Ich habe mit meinem Sohn immer "Schule gespielt". Die Küche war das Klassenzimmer und ich war die Lehrerin, die er sogar gesiezt hat. Ich habe bei besonders guten Leistungen "Fleißkärtchen" verteilt und das ganze gestaltete sich sehr spielerisch. Wir hatten beide großen Spass dabei ;-)
starmax
Grammatik und Rechtschreibung lernt man hauptsächlich über das Lesen.
Gibt ihr altersgerechte Bücher und bitte sie um eine schriftliche Zusammenfassung/ Inhaltsangabe. Das schult zusätzlich auch noch die Erfassungsgabe und den Ausdruck.
Gute Arbeiten würde ich nach einem Punktesammelsystem vergüten, über deren Verwendung sie selbst bestimmen kann.