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roterstern1406

Was können wir noch gegen die Massentierhaltung tun?

Ich finde es wichtig, dass weniger Fleisch gegessen wird und verzichte selber auf Fleisch. Allerdings habe ich das Gefühl ganz Deutschland könnte sich vegetarisch ernähren und die grauenvolle Massentierhaltung findet kein Ende.

In Deutschland werden jährlich über 8 Millionen Tonnen Fleisch produziert aber fast die Hälfte davon wird exportiert. Ich vermute weil es gut für die Wirtschaft ist? Keine Ahnung...

Aber am schlimmsten finde ich, dass deswegen Tierfutter aus Südamerika (Soja) massig importiert wird (dafür Regenwälder abgeholzt werden.. und und und), die Treibhausgas-Emissionen dadurch erhöht werden und dann die Klima Ziele wieder nicht erreicht werden , aber wir sollen E-Autos fahren und weniger Fleisch essen, wenn es doch einfach schon einen gewaltigen Unterschied machen würde kein Fleisch mehr zu exportieren. Dann bräuchte es keine so schreckliche Massentierhaltung mehr...

Jahrelang dachte ich weniger Fleisch zu essen und ganz drauf zu verzichten, wenn viele Menschen das tun würde reichen. Aber es ändert sich nicht viel. Ich würde gerne mehr tun.

Habt ihr noch Ideen, wie man etwas bewegen kann in dem Bereich?
Frage Nummer 3000157772

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Antworten (4)
dschinn
Jeder sollte einmal im Jahr zu einem Pflichtbesuch im Schweinestall und bei den Kühen bzw. Kälbchen verpflichtet werden.
Solange die Kids denken, die Milchschokolade kommt von lila Kühe besteht da wohl Bedarf für.
Alternativ auch in einer Zuchtanlage für Geflügel, das ist auch geil.
Und das recht auf Fleisch sollte durch Eigenbeteiligung an der Schlachterei erworben werden.
Valenzii
Habe keine Ahnung.
Gerovonhei
Nicht mehr tun... sondern mehr unterlassen.
Einfach die Tiere in Ruhe lassen..kein Fleisch, keine Eier, keine Milch.
Was nicht gekauft wird, wird auch nicht produziert.
miedelsbacher
Du kannst nur DEIN Gewissen versuchen zu beruhigen, indem Du versuchst, möglichst zeitnah als Verbraucher von was-auch-immer dahinzuscheiden. Das eindimensionale Denken ist leider auch hier viel zu weit verbreitet. Gehen wir doch mal auf den Punkt ein: Wenn WIR (in D) kein Schweinefleisch/Rindfleisch verbrauchen, wird die Massentierhaltung enden? Niemals. China saugt gerade den Weltmarkt den Schweinefleischs leer. Und zahlt gut. Also wird lediglich der Abnehmer gewechselt. Das nennt sich Marktwirtschaft. Und noch dazu: was genau glaubst du, wird in Brasilien und sonstwo passieren, wenn plötzlich 80 Millionen Deutsche Tofu-Würstchen nachfragen? Oder sonstiges Grünzeug? Wo genau glaubst Du, dass die Ersatzstoffe für die 8 Millionen Tonnen Fleisch her kommen sollen? Spanien? Und die Wasserknappheit dort? Dörfer ohne Brunnen, weil das Grundwasser absinkt? Und wie viele Kleinbauern dann hier bankrott gehen? Wie viele "gute" Betriebe die Dumping-Preise nicht mitgehen können? Wie abhängig wir plötzlich mit allem, was wir essen, vom Ausland sind? Erpressbarkeit? Monopole? Transport-Umweltverschmutzung? Ja, der Tellerrand zum drübergucken sollte mal genutzt werden.
Es mag nicht alles toll sein. Aber eine Wandlung zu "guter" Tierhaltung ist im Ansatz erkennbar. Wenn schon Konsum-Stopp, dann von Produkten aus Massentierhaltung. Aber Fleisch-Essen insgesamt verbieten? Bullshit. Da kommt dann die alleinerziehende Mama auf H4 oder die Omma mit Aufstocker-Rente und fragt Dich, welches Fleisch Sie den Kids auf den Teller bringen soll. Willst Du dann sagen: gar keins, wenn Du es nicht bezahlen kannst? Ja? Was bleibt also? Weiterdenken. Nicht eindimensional bleiben. Wenn Du kannst: "gute" deutsche Produkte einkaufen (auch Fleisch. Vom "guten" Bauern, im Idealfall der um die Ecke). Wenn Du das nicht kannst, nichts mehr konsumieren (die meisten Tatsachen oben treffen 1:1 eben auch für Ersatz-Futter aus Pflanzen, Pflegeprodukte, Kunststoffe, Betriebsstoffe, E-Autos, Klamotten usw. zu). Ganz einfach.