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Wenn der Verkäufer vor dem Notartermin verstirbt, können die Erben den Grundstücksverkauf verweigern und haben die Käufer ein Recht auf Schadensersatz (Vermessung, Notar, Architekt) ?

es wurden noch keine Unterschriften geleistet
Frage Nummer 81611

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Antworten (7)
wendy
Ja, der verstorbene Verkäufer ist schadenersatzpflichtig.
elfigy
Ich würde, bevor ich zum Fachanwalt gehe, auch zuerst noch den Notar fragen. Das ist eine knifflige Angelegenheit.
starmax
Es kommt nur darauf an, wie die Kostenfrage zwischen den beiden Vertagspartnern abgesprochen wurde.
Läßt sich daraus ein Erstattungsanspruch ableiten, kann eine Forderung zu Lasten des Verstorbenen begründet und notfalls in das Erbe vollstreckt werden.
Aber: Ein Gespräch mit den Erben ist sicher sinnvoll.
miele
Ich stimme ing793 in allen Punkten zu 100% zu.
starmax
Schon klar - auch du ein Musterbeispiel der Ingkompetenz, miele.
Es verhält sich aber so einfach, wie ich oben schrieb. Selbst unterschriebene Vereinbarungen zum Immo-Besitzwechsel zählen in D ohne notarielle Beglaubigung weniger als nichts. Was aber trotzdem Schadenersatz für Aufwendungen nach sich ziehen kann.
miele
Wenn schon, dann der Immokompetenz, starmax.
Etwaige Schadensersatzanspruchforderungen der Käufer würden mich als Erbe wenig beunruhigen, bei den vielen geplatzen Notarterminen, von ich in meinem unmittelbaren beruflichen Umfeld erfahren habe. Nicht ein einziger hat Schadensersatzansprüche zur Folge gehabt. Wenn der Verstorbene keinen Vorvertag unterschrieben hat oder anderweitig Verpflichtungen gegenüber den Käufern eingegeagen ist, dann haben die potentiellen Käufer ganz einfach Pech gehabt.
starmax
Jetzt bin ich wieder ganz bei dir, Ing793.---
Was wäre, hätte ich das Wort Ingkompetenz auf sächsisch geschrieben? Hättest du "Inggombedenz" auch erkannt? ;-)