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Noch Fragen?

Frage Nummer 14737 Paul Lehmann

Wo kann ich erfahren, welchen Rentenanspruch ich habe? Bin zwar noch jung, aber ich will rechtzeitig sehen ob ich noch was anlegen muss oder so.

Antworten (26)
Highspeed
Bei der Rentenversicherungsanstalt.
Schwester81
auch wenn ich deinen Rentenanspruch nicht kenne, wage ich mal zu behaupten, dass du auf jeden Fall was anlegen solltest.
Es weiß keiner, was mit den Renten passiert bis du mal mit dem arbeiten aufhören kannst. Du sagst selbst du bist noch jung, die Rente also noch weit weg.
Der "Generationenvertrag" funktioniert ja jetzt schon nicht mehr so richtig...
Lieber vorgesort und dann im Alter ein gutes Leben als jetzt gespart und dann am Hungertuch nagen
missyberg
Die Rentenversicherung schickt eigentlich in regelmäßigen Abständen Bescheinigungen. Falls Du sowas noch nicht bekommen hast, erkundige Dich doch einfach bei deienr Zweigstelle. Ich würde Dir in jedem Fall empfehlen auch privat für das rentenalter vorzusorgen. Es ist doch fraglich, wie das Rentensystem mal sein wird. Umso jünger Du anfängst desto höher ist die Rendite.
Jona König
Du bekommst doch einmal jährlich sowohl von der Deutschen Rentenversicherung oder der der Bundesknappschaft auf schriftlichem Wege deine Rentenansprüche mitgeteilt, ist jedenfalls bei mir so. Dann siehst du doch genau, wie hoch deine zu erwartenden Ansprüche sind. Auf der Seite der Deutschen RV gibt es auch einen Rentenrechner, mit dem du deine Ansprüche durchspielen kannst.
JenM
Normalerweise bekommt man ein jähriches Schreiben von der deutschen Rentenversicherung, in dem aufgeführt wird wie hoch der Anspruch bei Eintritt in´s Rentenalter ist. Sieh dir mal diesen Link an: http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/DRVB/de/Navigation/_home_node.html Da gibt es auch einen Rentenhöhenrechner.
Maegwyn
Versicherungsanstalt wurde ja schon genannt, daher:

Auf jeden Fall privat vorsorgen, wenn Sie kein Fall fürs Sozialamt werden wollen. Die gesetzliche Rente wird definitiv nichts mehr sein, mit dem man auskommt ("Versorgungslücke"). Wie hoch diese Lücke ist, sollten Sie vielleicht auch mal von einem Berater ausrechnen lassen.

Versuchen Sie, einen unabhängigen Berater zu finden, der die optimale Privatvorsorge für Sie finden kann, da gibt es unzählige Möglichkeiten (von Gehaltsumwandlung bis Riester) - auch mal bei Ihrem Arbeitgeber erkundigen, ob es irgendwelche Förderungen/Betriebsrenten o. ä. gibt.
watzi
Die genaue Rente wirst Du leider erst erfahren, wenn es so weit ist - dazu hängt die Rente einfach von zu vielen Faktoren ab. Auch die offiziell versendeten Rentenprognosen sind hier recht ungenau.

Eine verständliche Rentenschätzung findest Du aber z.B. im Internet auf www.Vorsorge-wird-Vorfreude.de. Damit kannst Du zumindest schon mal prüfen, wie viel Du zusätzlich sparen solltest.
bh_roth
qwatzi: Mal abgesehen davon, dass diese Frage schon 1 3/4 Jahre alt ist, stimmt es nicht ganz, was du schreibst. Ich z.B. habe einen Vertrag mit meinem Arbeitgeber abgeschlossen. Ich versprach ihm, 30 Jahre für ihn zu arbeiten, und er versprach mir, mir dafür bei meiner Pensionierung 75% meines letzten Bruttogehaltes zu zahlen. Alles schriftlich festgelegt. Und ich konnte am Anfang schon sehen, anhand einer Tabelle, wieviel 75% sein würden in 30 Jahren. Nun ist es sogar noch etwas mehr geworden, weil die Löhne und Gehälter ja steigen in den 30 Jahren.
Deho
@ bh_roth
Nicht dein Arbeitgeber bezahlt deine Pension, sondern der Steuerzahler. Und der ist hoch erfreut, dass es 75% deines letzten Einkommens sind. Er bekommt zwar später erheblich weniger Rente, aber er gönnt es dir von Herzen. Ehrlich!.
bh_roth
@Dara, es ist mir ziemlich wurscht, wer das bezahlt. Ich habe nur etwas erwidert zu der falschen Antwort, dass man nicht weiß, was man am Ende herausbekommt.
Und ich bin auch Steuerzahler. Ich hatte Jahre, da habe ich 150.000 Euro im Jahr gemacht, nebenbei. Da habe ich mich quasi in diesen Jahren selbst bezahlt.
Und was ich gemacht habe, hätte jeder tun können. Aber das war ja verpönt, und es war streckenweise unbequem, und teilweise lebensgefährlich. Da ist man doch lieber zuhause im warmen Sessel, und jammert jetzt darüber, wie schlecht es einem gehen wird in 15-20 Jahren. Ich wünschte mir, dass du fair bleibst.
Deho
@ bh_roth
Natürlich ist dir das wurscht, wer das bezahlt. Sollen die Jungen doch unter der Last der Alten ächzen. 1500000000000,- nebenbei? Das ist für Beamte doch normal, oder? Wer das nicht bringt, ist ein Loser. Normale Beamte zahlen natürlich auch Steuern (lach). Dabei geben sie nur etwas Staatsgeld zurück. Mit Wertschöpfung hat das nichts zu tun.
bh_roth
Wir werden das hier nicht ausdiskutieren können, schon allein, weil deine negative Grundhaltung eine ergebnisoffene Diskussion nicht zulässt. Aber ich wiederhole das gerne noch einmal.
Jeder hätte diesen Weg einschlagen können
Deho
Alles unbegründete Vorurteile? Das kommt dann immer. Die Beamtenprivilegien hatten mal ihren Sinn, heute aber nicht mehr, die gehören abgeschafft. Aber was will man von einen Parlament erwarten, in dem viel zu viele Beamte sitzen? Und Juristen. Andere Berufsgruppen können sich das kaum leisten.
Deho
@ bh_roth
"Jeder hätte diesen Weg einschlagen können." Super! Würdest du in einen Staat leben wollen, in dem 100% aller Beschäftigten Beamte wären? Garantiert nicht. Mir stellt sich nur die Frage, warum die Sesselfurzer besser gestellt sein sollen als die, die den Laden am Laufen halten.
bh_roth
Jeder hätte es gekonnt. Jedem steht es frei. Aber nicht jeder hat es gemacht, weil es zum Glück auch andere Berufe gibt.
Ich bin / war übrigens kein Beamter. Und wie gesagt, eine Diskussion darüber ist sinnlos, zumindest hier in der Community.
Deho
@ bh_roth
Wenn die ehemaligen Beamten und jetzigen Pensionäre schon leugnen müssen, jemals Beamte gewesen zu sein, sind wir doch schon auf einem guten Weg. Venceremos!
bh_roth
@Dara: Dumm ist nur, dass ich das nicht verleugnen muss. Es entspricht der Wahrheit. Ich war nie Beamter. Und trotzdem heißen meine Ruhebezüge Pension.
Schon alleine, weil du offensichtlich nicht weißt, dass es noch andere Formen gibt, "Angestellter" des Staates zu sein, ist eine Diskussion sinnlos.
ing793
@dara: so ändern sich die Zeiten - während seiner aktiven Zeit hat sich mein Vater über seinen Chef halb tot gelacht. Mein Vater war Angestellter mit Schicht- und Überstundenzulagen, sein Chef war Verwaltungsbeamter und bekam (ich glaube sogar deutlich) weniger Gehalt. Als Pensionär hat sich das umgekehrt, aber ich bin mir ziemlich sicher, so alt, dass er meinen Vater wieder einholt, wird der gar nicht mehr.
Auch heute bekommt das Gros der Beamten während des aktiven Berufslebens relativ geringe Gehälter und da sind 75% davon auch nicht soooo viel.
Lass Dich da nicht täuschen von den Zahlen aus dem höheren Dienst. Staatssekretäre, Politiker, die ganzen Pensionsschmarotzer (sorry, bei denen fällt mir nichts anderes ein) sind nicht der Maßstab
sunnyboy_1
@ bh roth: Also jeder haette es nicht gekonnt, edler Nachbar. Einige vielleicht. Der Rest ist viel zu daemlich und bequem, um noch etwas "nebenbei" zu erwirtschaften.

Und weil ich niemals angestellt oder Beamter war, sondern zeitlebens selbststaendig, muesste ich in Daras Augen der Held sein. Habe nie etwas eingezahlt, nur KV und UV abgeschlossen und legte stattdessen meine Kohle in lukrative Geschaeftsideen an. d.h. ich lebe von Vermietungen und denke mir, auch wieder nebenbei, neue Fun-sport-geraete aus, die zusaetzlich zum Einsatz kommen. Sozusagen: Spiel ohne Grenzen :-))
starmax
@bh_roth:" Ich wünschte mir, dass du fair bleibst." - dass du fair bliebest, muss es hier korrekt heißen . Sorry ;-))
@ing973: Die 75% werden auf das zuletzt erzielte Bruttogehalt berechnet - deshalb: Denkfehler!
ing793
@starmax: Beamte (und ihnen gleichgestellte, wie hier unser Freund bh_roth) zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge und die Pensionen werden voll versteuert.
Es macht also praktisch Null Unterschied, ob ich eine Bruttopension von 75% des Bruttogehaltes oder eine Nettopension von 75% des Nettogehaltes habe.
@bh_roth: by the way, allen stand dieser Weg damals nicht offen, mindestens ein Y-Chromosom war da schon erforderlich.
starmax
Bitte nicht dumm stellen! Die Pension errechnet sich aus den zuletzt erhaltenen Bezügen und nicht aus dem Durchschnitt aller jemals erhaltenen Bezüge. Darum gings.
Bei der normalen Rente gfür Arbeiter und Angestellte ist es anders.
ing793
@starmax: ich habe niemals behauptet, dass sich Pensionen aus dem Durchschnitt errechnen. Ich sagte vielmehr, dass viele Beamte während ihrer aktiven Laufbahn relativ wenig Geld bekämen und selbstverständlich zählt der letzte Arbeitsmonat zur aktiven Laufbahn.
starmax
Also interpretiere ich deine Aussage:"Auch heute bekommt das Gros der Beamten während des aktiven Berufslebens relativ geringe Gehälter und da sind 75% davon auch nicht soooo viel." falsch, wenn ich dir damit unterstelle, die 75%-Zusage betreffe den Gesamtdurchschnitt der Bezüge?
Ich bleibe dabei: Das bezieht sich ausschließlich auf das - oft noch extra schnell erhöhte - letzte Monatseinkommen vor der Verrentung. Und ist damit unangemessen hoch. Willst du dem widersprechen?
ing793
@starmax: das hast Du in der Tat falsch interpretiert.
Für den niederen Dienst sind 75% so wenig, dass es angemessen erscheint als Alterversorgung. Hier wird auch seltenst kurz vor Schluss noch einer "draufgepackt".
Im gehobenen Dienst bin ich unschlüssig. Gerechnet auf das Lebensgehalt sind 75% möglicherweise ok, weil halt in jungen Jahren wenig verdient wurde. Das ist dann der Preis, den ein Staat zahlt, damit er in jungen Jahren "Diener" findet.
Im höheren Dienst stimme ich Dir zu. Die Besoldung ist mittlerweile ganz angenehm und davon 75% ist überzogen, insbesondere dahier tatsächlich am Ende noch mal was kommt..
Und über politische Beamte brauchen wir kein Wort zu verlieren...
bhroth
Jetzt muss mein 2. Account wieder herhalten. Wenn ing dir nicht wiederspricht, mache ich das. Woher hast du denn die Kenntnis, dass 1. noch kurz vor der Pensionierung das Gehalt erhöht wird, damit 2. die Pension entsprechend höher ausfällt?
Eine kurz vor der Pensionierung vorgenommene Beförderung wirkt sich nicht mehr aus auf die Höhe der Pension. Diese Aussage von dir ist daher nicht richtig. Ich weiß es jetzt nicht ganz genau, aber ich meine, die letzte Gehaltserhöhung, die noch Einfluss auf die Höhe der Pension hat, muss mindestens 6 Monate zurückliegen.