Antalya Marcos Prozess auf November vertagt


Der Prozess gegen Marco W. aus Uelzen ist in Antalya erneut vertagt worden. Marco wird zur Last gelegt, in seinem Türkei-Urlaub im vergangenen Jahr eine minderjährige Britin missbraucht zu haben. Der Uelzener war zunächst inhaftiert worden.

Ein Gericht in der türkischen Stadt Antalya hat den Missbrauchsprozess gegen Marco aus dem niedersächsischen Uelzen am Freitag auf den 26. November vertagt. Ein für die Fortsetzung des Verfahrens nötiges medizinisches Abschlussgutachten habe nicht vorgelegen, sagte Ömer Aycan, der Anwalt des mutmaßlichen Opfers. "Es wurde nach zwei Sekunden vertagt. Ich kann nicht viel sagen", sagte er.

Marco wird vorgeworfen, im Osterurlaub 2007 als damals 17-Jähriger die 13-jährige Britin Charlotte sexuell missbraucht zu haben.

Er war vor Weihnachten aus achtmonatiger Untersuchungshaft entlassen worden und reiste nicht zum Prozess an. Marco bestreitet die Vorwürfe und spricht von einvernehmlichen Zärtlichkeiten auf dem Zimmer des Mädchens, nachdem sich beide in der Disco kennengelernt hatten.

DPA DPA

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