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Antrag im kanadischen Parlament: Olympioniken sollen Robbenhäute tragen

Ernsthafte Idee oder pure Lust an der Provokation? Die kanadischen Athleten bei den Winterspielen 2010 in Vancouver sollen Olympia-Uniformen tragen, in denen Robbenhäute verarbeitet sind. Einen entsprechenden Antrag haben jetzt kanadische Parlamentarier gestellt. Sogar Premier Stephen Harper muss sich mit dem Fall beschäftigen.

Ein provozierender Vorschlag erregt die Gemüter in Kanada: Mitglieder des Parlaments in Ottawa drängen darauf, dass die kanadischen Athleten während der Winterspiele 2010 in Vancouver Olympia-Uniformen tragen, in denen Robbenhäute verarbeitet sind. Auf diese Weise könnten die Sportler ihre Solidarität mit den heftig kritisierten Robbenjägern an Kanadas Ostküste zeigen. Der Antrag einer Parlamentarier-Gruppe, der am Mittwoch einhellige Zustimmung fand, ist eine direkte Reaktion auf den Beschluss des Europäischen Parlamentes, den Import von Robben-Produkten aus Kanada zu untersagen.

"Bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen hat die kanadische Regierung die Möglichkeit, konkrete Aktionen zur Unterstützung von Robben-Produkten durchzuführen. Unser Antrag zielt darauf ab, die Möglichkeiten zu untersuchen, Robbenhäute in die Uniformen der kanadischen Athleten zu integrieren. Wir hoffen, die kanadische Regierung ist bereit, einen Industriezweig zu retten, der einmal zahlreiche Familien ernährt hat", sagte Raynald Blais von der Partei "Bloc Quebecois".

Kanadas für den Sport zuständiger Minister Gary Lunn wies das Anliegen allerdings offiziell zurück: "Die kanadische Regierung wird Kanadas Athleten nicht auffordern, Produkte mit Robbenhaut zu tragen. Wir werden weder das kanadische Olympische Komitee noch das Organisationskomitee in Vancouver oder gar das Internationale Olympische Komitee bitten, sich in das politische Thema Robben-Industrie einzuschalten."

Niemand solle jedoch überrascht sein, so der auch für Olympia verantwortliche Minister, wenn die Robben-Industrie in Vancouver ihre Produkte bewerben wolle - ganz so, wie zum Beispiel die Eiswein- Industrie dies während der Winterspiele sicher auch tun werde. Auch der Präsident des kanadischen Olympischen Komitees COC lehnt die versuchte direkte Einflussnahme der Politiker auf die Winterspiele ab. Robben-Produkte der Ausrüstung der Olympioniken hinzuzufügen, glaubt Mike Chambers, würde nicht nur die Leistung der Athleten beeinträchtigen, dieser Schritt würde auch die Spiele vollends politisieren.

"Ich habe mich daran gewöhnt, dass die Akteure in der politischen Arena versuchen, ihre Anliegen in die Olympische Arena zu tragen", erklärte Chambers in Lausanne. "Aber das wird und kann nicht zugelassen werden. Unsere Absicht ist es, die Athleten von allen politischen Themen rund um die Olympischen Spiele freizuhalten. Das Robben-Problem ist zwar wichtig, aber es ist bereits politisiert."

Dick Pound, Kanadas ständiges IOC-Mitglied, lehnte den Antrag der Parlamentarier-Gruppe spontan als "dumm" ab. Das Olympia-Organisationskomitee in Vancouver (Vanoc) kommentierte den Vorstoß der Politiker in der Hauptstadt nicht. Die Olympia-Uniformen der kanadischen Sportler, so Vanoc, seien allein Sache des kanadischen Olympischen Komitees.

Kanadas Premierminister Stephen Harper vermied in einer Erklärung, jeglichen Zusammenhang zu Olympia herzustellen. Er sagte lediglich, sein Land sei strikt gegen den Bann kanadischer Robben-Produkte. Man wolle jedoch nicht zulassen, dass dieser Disput die Handelsbeziehungen zu Europa unterbreche.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(