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Barbie als Präsidentin Auf pinken Keilabsätzen ins Weiße Haus


Während in den USA die Vorwahlen für die Präsidentschaftsbewerber in vollem Gang sind, steht eine Kandidatin für das Amt der US-Chefrolle fest: Barbie will Präsidentin werden.

Barbie als Vorbild: Damit sich kleine Mädchen künftig trauen, vom Einzug ins Weiße Haus zu träumen, bringt Mattel im US-Wahljahr eine Version der Plastikpuppe als Präsidentin heraus, wie der Spielzeughersteller am Mittwoch mitteilte.

Ihre Lieblingsfarbe Pink muss Barbie selbst als Leiterin der "B Partei" nicht ablegen. Die Puppe trägt einen engen knallrosa Rock und ein passendes Jäckchen mit einer Bordüre in den Farben der amerikanischen Flagge. Die wallend blonde Mähne ist perfekt frisiert, zum relativ schlichten Politik-Outfit gibt es Perlenohrringe, Halskette und rosa Pumps mit Keilabsatz.

Das Outfit hat der New Yorker Modedesigner Chris Benz entworfen, zu dessen Kundinnen auch First Lady Michelle Obama gehört. Es habe ihn sehr gereizt, mit Barbie nun auch für eine wahre "Kult-Kundin" zu arbeiten, erklärte Benz. Sein Präsidentinnen-Outfit solle "Professionalität" und "Stärke" vermitteln. Dazu passend steht die Spielfigur zum ersten Mal auf eigenen Füßen. Laut Mattel kann Barbie nun nach 53 Jahren auf einer geraden Fläche aufrecht stehen - ohne dass sie von Kinderhand festgehalten werden muss.

Mattel hat bereits in den Wahljahren 1992, 2000, 2004 und 2008 eine Präsidenten-Barbie herausgebracht. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem "White House Project" entwickelt, einer Organisation, die sich für Frauen in Führungspositionen bis hin zum US-Präsidentenamt einsetzt. Am Dienstag hatte Mattel angekündigt, im kommenden Jahr auch eine kahlköpfige Puppe auf den Markt zu bringen, um krebskranke Kinder nach einer Therapie zu trösten und zu ermutigen.

AFP/DPA DPA

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