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Besuch in Freiburg: Papst nicht angeschnallt - Dortmunder zeigt Benedikt XVI. an

Der Papst nicht angeschnallt im Papamobil - da schaltet ein besorgter Bürger die Freiburger Stadtverwaltung ein. Doch nicht nur dem Papst schauen die Bürger auf die Finger. In Baden-Baden drohte US-Präsident Barack Obama bereits Ärger wegen einer fehlenden Feinstaubplakette.

Ein Dortmunder Bürger hat den Papst angezeigt, weil Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Freiburg im Papamobil wiederholt nicht angeschnallt gewesen sei. Die Anwaltskanzlei Sundermann aus dem westfälischen Unna bestätigte am Freitag einen Bericht der "Westfälischen Rundschau".

Der Mandant biete in seiner Anzeige bei der Stadt Freiburg nicht nur zwei eigene Zeugen auf, sondern verweise auch auf den Erzbischof von Freiburg, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, und Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne). Diese könnten die Ordnungswidrigkeit sicher ebenfalls bezeugen, erklärte die Kanzlei Sundermann. Der Mandant, selbst nicht Kirchenmitglied, denke an die Sicherheit Benedikts. Anschnallen wäre durchaus möglich, meinte der Anwalt. Das Papamobil verfüge über Sicherheitsgurte.

Jetzt müsse geklärt werden, ob der Papst einfach deutscher Bürger oder ein Staatsoberhaupt sei, das diplomatische Immunität genieße. Die Kanzlei hat das für sich noch nicht herausgefunden.

In Freiburg müssen die Beamten ran. Die Anzeige sei am Donnerstag eingegangen und liege zur Bearbeitung in der Bußgeldstelle, bestätigte Stadtsprecherin Edith Lamersdorf. Dort werde sie wie alle ähnlichen Fälle bearbeitet. "Vor der Verwaltung sind alle Menschen gleich." Sie sei sich sicher, dass die Bußgeldstelle eine adäquate Antwort finden werde. "Das wird aber mindestens eine Woche dauern."

Dass der Papst als Staatsoberhaupt in dieser Frage Immunität genieße, bezweifelte Lamersdorf. "Auch jemand, der immun ist, darf doch nicht alles." Aber bei hohen Staatsgästen werde natürlich auch mal ein Auge zugedrückt, erinnerte die Sprecherin an den Besuch von Barack Obama in Baden-Baden. Damals war moniert worden, dass seine Staatskarosse nicht über eine Feinstaubplakette verfügte.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.