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DSDS-Autogrammstunde löst Massenpanik aus: Hysterie mit Geschichte

Chaos, Hysterie, 60 Verletzte - eine Autogrammstunde mit DSDS-Kandidaten lief am Sonntag in Oberhausen völlig aus dem Ruder. Nicht zum ersten Mal.

Rund um die Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" hat es in der Vergangenheit schon häufiger Tumulte und Chaos gegeben. Manchmal kommen viel mehr Fans als erwartet - und die wollen ihre Fernsehstars ungern nur aus der Ferne sehen.

Duisburg, März 2010:

Rund 1000 Jugendliche drängen sich im Einkaufszentrum Forum zur Autogrammstunde von Thomas "Der Checker" Karaoglan - mit so einem Andrang hat der Veranstalter nicht gerechnet. Die Polizei bricht die Veranstaltung vorzeitig ab, nachdem mehrere Mädchen im Gedränge zusammenbrechen. Glücklicherweise habe die Veranstaltung an einem Werktag stattgefunden, sonst wären wohl noch mehr Jugendliche gekommen, sagt Polizeisprecher Ramon van der Maat. Die Polizei war vor der Veranstaltung nicht informiert worden. Das sei auch nicht vorgeschrieben gewesen, sagt der Polizeisprecher.

Bochum, April 2010:

Auf dem Gelände des Ruhr Parks zählt die Polizei 18 Leichtverletzte, von denen vier ins Krankenhaus kommen. Eine dreiviertel Stunde vor dem offiziellem Start einer Autogrammstunde mit fünf DSDS-Stars bricht die Polizei die Veranstaltung ab. Es wurde zu eng. 2000 Fans wurden erwartet. Zum Zeitpunkt des Abbruchs waren es schon 4500, sagt ein Polizeisprecher. Und es drohten noch mehr zu werden.

Wien, Mai 2010:

Bei einer Autogrammstunde kommt es zu Tumulten unter den Fans von Menowin Fröhlich, dem Zweitplatzierten der siebten Staffel von DSDS. Um ihren Star nahe zu kommen, drängen sich die bis zu 4000 zumeist weiblichen Fans hinter den Absperrungen, setzen zum Teil die Ellbogen ein. Österreichischen Medien zufolge verletzen sich dabei acht Fans leicht, sie tragen vor allem Schürfwunden davon.

Aachen, Mai 2010:

Erneut sorgt der Auftritt von DSDS-Kandidat Menowin für Chaos: Als der Sänger mit mehrstündiger Verspätung zu einer Autogrammstunde in ein Aachener Autohaus kommt, bestürmt ihn die wartende Menge und verhindert seine Abreise. 26 Kinder müssen von Einsatzkräften wegen akuter Kreislaufprobleme behandelt werden. Nachdem zur angesetzten Autogrammstunde nur etwa 500 Fans gekommen waren, hatten sich während des Wartens auf den Fernsehpromi immer mehr Menschen dazugesellt.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.