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Gasexplosion in Lüttich: Fünfstöckiges Wohnhaus eingestürzt

Nach einer Explosion in der belgischen Großstadt Lüttich ist ein fünfstöckiges Wohnhaus eingestürzt. Mindestens 20 Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.

Nach einer Explosion in der belgischen Großstadt Lüttich ist ein fünfstöckiges Wohnhaus eingestürzt. Mindestens 20 Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Die Bergungskräfte suchten unter Hochdruck nach Verschütteten: Die Stimmen von mindestens zwei Personen seien unter den Trümmern gehört worden, erklärte die Feuerwehr.

Grund der Explosion gegen 02.00 Uhr in der Nacht war vermutlich ein Gasleck, wie Bürgermeister Willy Demeyer sagte. Die Helfer mussten sich kurzfristig selbst in Sicherheit bringen, als am Mittwoch gegen 07:00 Uhr plötzlich die zunächst verschont gebliebene Fassade des Hauses einstürzte. Bei der Explosion im Zentrum von Lüttich (Liège) wurden auch andere Gebäude beschädigt, in einem Nachbarhaus brach ein Feuer aus.

Noch im 100 Meter entfernten Rathaus gingen Scheiben zu Bruch. Trümmerteile und Staub bedeckten umliegende Straßen. Insgesamt 50 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden, das historische Altstadtzentrum wurde weitgehend abgeriegelt. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. "Vermutlich gab es eine Gasexplosion", sagte Rathauschef Demeyer.

Am Wochenende habe es einen Gasalarm in dem Haus gegeben, es sei aber kein Leck entdeckt worden. Rund ein Dutzend Personen waren in dem Haus gemeldet. Wie viele tatsächlich zum Zeitpunkt der Explosion darin schliefen, blieb zunächst offen. "Es gab einen so lauten Knall, dass wir dachten, im Rathaus sei etwas explodiert", sagte Bürgermeister Demeyer. Die gesamte Nachbarschaft sei aus dem Schlaf geschreckt.

Auch Stunden nach dem Unglück war die Einsturzstelle noch in eine Rauch- und Staubwolke eingehüllt. Den Rettern zeigte sich ein Bild wie nach einem Bombeneinschlag: Schutt und Metallstangen ragten meterhoch aus dem Trümmerhaufen. Spürhunde versuchten, Überlebende zu wittern.

Geert Vanden Wijngaert, APN / APN
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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