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Großbritannien Fünfjähriger soll für Schwänzen von Geburtstagsparty zahlen

Kindergeburtstage können mitunter nicht nur anstrengend sein, sondern auch kostspielig, wie jetzt der Vater eines eingeladenen Fünfjährigen erfahren musste
Kindergeburtstage können mitunter nicht nur anstrengend sein, sondern auch kostspielig, wie jetzt der Vater eines eingeladenen Fünfjährigen erfahren musste
© Colourbox.de
Der kleine Alex war auf einen Kindergeburtstag eingeladen. Weil er lieber zu seinen Großeltern wollte, schwänzte er das Fest. Die Mutter des Geburtstagskindes präsentierte ihm dafür die Rechnung.

In Großbritannien soll ein Fünfjähriger dafür zahlen, dass er eine Kinderparty verpasst hat. Als der kleine Alex Nash aus dem Weihnachtsferien kam, händigte ihm einer seiner Lehrer im südenglischen Torpoint einen Brief von der Mutter des Geburtstagskindes aus. Darin fand Vater Derek Nash laut englischen Medien eine Rechnung in Höhe von umgerechnet 20,85 Euro vor. Im Anhang: die Androhung weiterer juristischer Schritte bei Zahlungsverzug.

Der Rechnung zufolge waren dem kleinen Alex, während er stattdessen mit seinen Großeltern zusammen war, drei Schlittenfahrten, ein warmes Essen, Eiscreme, Wackelpudding und Luftballons entgangen. Das Schreiben kam offenbar direkt vom Vergnügungszentrum Plymouth Ski Slope, das die Party ausgerichtet hatte.

Mutter beharrt auf ihrer Forderung

"Es ist eine richtige Rechnung mit allen offiziellen Einzelheiten und sogar ihrer Bankverbindung", sagt der Vater des Jungen. Bei weiterem Verzug werden in dem Schreiben gerichtliche Schritte angedroht. Der Vater ist fassungslos. "Das Geld ist nicht der Punkt, es ist die Art, wie sie versucht, das Geld von mir zu bekommen", empört sich Derek Nash über die Mutter.

Die erklärte gegenüber den Medien, sie bleibe dabei: "Alle Einzelheiten standen auf der Party-Einladung. Sie hatten alle erforderlichen Details, um mich zu kontaktieren." Zentrumsmanagerin Louisa Duggan sagte, das Unternehmen habe nichts mit der Rechnung zu tun - "außer dass sie die Party hier gemacht haben".

car/AFP AFP

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