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Germanwings-Absturz: Lufthansa und Germanwings wollen Ermittler unterstützen

Die französischen Ermittler setzen bei der weiteren Aufklärung des Germanwings-Absturzes nun auf den zweiten Flugschreiber. Die Blackbox mit den Flugdaten wird an diesem Freitag in Paris ausgewertet.

Neun Tage nach dem Absturz der Germanwings-Maschine haben französische Ermittler am Donnerstagnachmittag den zweiten Flugschreiber gefunden. Die Blackbox mit den Flugdaten wird am Freitag in Paris bei der Untersuchungsbehörde Bea erwartet. Karfreitag ist in Frankreich kein Feiertag.

Zudem verdichten sich die Hinweise auf einen Selbstmord des Copiloten. In der Woche vor dem Unglück hat sich der 27-jährige Andreas L. im Internet offenbar über Möglichkeiten zur Selbsttötung und die Sicherheitsmechanismen von Cockpittüren informiert.

Die aktuelletsen Ereignisse im stern-Newsticker.

+++ 18.30 Uhr: Lufthansa und Germanwings wollen Ermittler unterstützen +++

Sprecher von Lufthansa und der Tochter Germanwings sagen, man unterstütze die ermittelnden Behörden bei allen Untersuchungen. Bei der Identifizierung der Opfer werden nach Angaben der französischen Ermittlern die gefundenen DNS-Profile mit Proben von Angehörigen abgeglichen. Die Arbeit soll nach den Ostertagen beginnen. Angehörige will man bei Übereinstimmungen rasch informieren.

+++ 17.10 Uhr: Frankreichs Innenminister gedenkt der Opfer in Unglücksregion +++

Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve gedenkt während eines Besuchs in der Absturzregion der Opfer der Germanwings-Katastrophe. Im französischen Fernsehen war zu sehen, wie Cazeneuve mit einem Hubschrauber am Einsatzort in Seyne-les-Alpes landete. An der Gedenkstätte in Le Vernet, unweit der Unglücksstelle, legte Cazeneuve einen Kranz nieder. Zuvor hatte der Minister die Arbeit der französischen und internationalen Einsatzkräfte in der schwer zugänglichen Unglücksregion gelobt.

+++ 13.50 Uhr: Ermittler durchsuchen mehrere Arztpraxen +++

Wie der "Spiegel" berichtet, soll die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mehrere Arztpraxen durchsucht haben. Andreas Lubitz soll mindestens fünf Mediziner konsultiert haben. Der Copilot suchte demnach sowohl Fachärzte für Neurologie als auch Fachärzte für Psychiatrie auf. "Für einen jungen Mann hat er eine erstaunliche Anzahl von Ärzten konsultiert", zitiert das Magazin eine Quelle aus Ermittlerkreisen. Womöglich wollte der 27-Jährige vermeiden, dass ein einziger Mediziner über Dauer, Häufigkeit und Schwere seiner depressiven Phasen vollständig im Bild war.

+++ 11.42 Uhr: Zweite Blackbox bestätigt Absturzabsicht des Copiloten ++++

Die Auswertung der zweiten Blackbox des Germanwings-Airbus bestätigt die These von einem absichtlich verursachten Absturz. Der Copilot habe im Autopiloten zunächst einen Sinkflug auf eine Höhe von 100 Fuß (rund 30 Meter) eingestellt, erklärt die französische Luftfahrtermittlungsbehörde BEA in Paris. Dann habe der 27-Jährige den Autopiloten "wiederholt" so verändert, dass die Geschwindigkeit der sinkenden Maschine beschleunigt wurde. Das habe eine "erste" Auswertung des am Donnerstag geborgenen Flugdatenschreibers ergeben, erklärt die BEA.

+++ 9.07 Uhr: Verfahren gegen Lufthansa in Prüfung +++

Nach Informationen des Magazins "Focus" soll die französische Justiz im Zusammenhang mit dem Absturz einer Germanwings-Maschine die Möglichkeit eines Ermittlungsverfahrens gegen den Mutterkonzern Lufthansa und deren Tochterfirma prüfen. "Das wird sicher noch kommen", zitiert das Blatt das Büro von Brice Robin, dem zuständigen Staatsanwalt in Marseille.

+++ 8.37 Uhr: Polizei kann sich Ausweiskontrollen nicht leisten +++

Die Polizei hat nach eigener Einschätzung nicht genügend Mitarbeiter für zusätzliche Ausweiskontrollen bei Flügen im sogenannten Schengen-Raum. "Dafür ist einfach kein Personal vorhanden", sagt der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Sven Hüber. Der Bundespolizei fehlten bereits jetzt 2900 Beamte. Die Bundesregierung plane jedoch, nur 500 Stellen im Jahr 2016 zu bewilligen. "Es ist Sache der Fluggesellschaften, die Identität ihrer Passagiere einwandfrei festzustellen und dies auch gegenüber den Sicherheitsbehörden zu garantieren", so Hüber. "Können die Airlines die Identität nicht zweifelsfrei garantieren, dürfen sie den Passagier nicht mitnehmen."

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere erwägt eine Rückkehr zur generellen Ausweispflicht, nicht nur bei Langstreckenflügen. Denn beim Absturz der Germanwings-Maschine Ende März mit 150 Toten hatten die Behörden zunächst nicht mit Sicherheit sagen können, wer tatsächlich an Bord war. Zum Schengen-Raum gehören die meisten EU-Staaten sowie Anrainer wie die Schweiz und Norwegen. Hier gibt es nur noch Kontrollen an den Außengrenzen.

+++ 8.34 Uhr: Abtransport der Einzelteile im Fokus +++

Nach der Bergung der Leichenteile und dem Fund des zweiten Flugschreibers können sich die Teams an der Absturzstelle in den französischen Alpen ganz auf Suche und Abtransport der Einzelteile der Unglücksmaschine von Germanwings konzentrieren. Damit wird der Schrecken zur schrecklichen Routine. Die Ermittler rechnen mit wochenlanger Arbeit.

+++ 8 Uhr: Osterglaube gibt Hoffnung +++

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, sieht im Osterglauben eine Hoffnung für die Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes. "Ich glaube, dass es auf jeden Fall ein Gericht geben wird. Denn es kann nicht sein, dass die Opfer von Unrecht und Gewalt einfach vergessen werden", sagt der bayerische Landesbischof. "Es muss eine Sühne geben, ein Zurechtbringen. Das Faszinierende an der christlichen Theologie ist, dass Gott die Sühne selber übernimmt." Das sei der Sinn von Jesu Kreuzestod.

Die Ereignisse des Vortags

Hier können Sie das Geschehnisse des Vortags im stern-Ticker nachlesen.

jen/ivi/AFP/DPA/Reuters / DPA / Reuters
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus