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Pirmasens: Dutzende Feuerwehrleute schmeißen hin - wie ein Streit um Führungsposten die Sicherheit gefährdet

Es geht um Stolz und Kränkung, um Ehrenamt und Wertschätzung. In Pirmasens haben 44 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihren Dienst quittiert. Die Folgen für die Sicherheit der Bürger sind nicht abzusehen. Im Rathaus versucht man nun, die Wogen zu glätten.

Feuerwehrleute löschen einen Brand

Feuerwehrleute beim Löschen. In Pirmasens steht zurzeit nur noch die Hälfte der rund 90 ehrenamtlichen Helfer für Einsätze zur Verfügung

DPA

Pirmasens, die 42.000-Einwohnerstadt im Südwesten der Republik, ganz am Rande von Rheinland-Pfalz, steht möglicherweise vor einem gewaltigen Problem. "Die Feuerwehr Pirmasens ist aktuell nicht einsatzfähig", hieß es bis vor kurzem auf der Facebook-Seite der Helfer. Der Beitrag ist inzwischen verschwunden, stattdessen verbreitet die Feuerwehr nun im Auftrag der Stadtverwaltung deren Sicht der Dinge: "Die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Pirmasens war und ist zu jeder Zeit gewährleistet."

Dass sich in einer solch wichtigen Frage die Feuerwehr und die zuständige Behörde uneins sind, ist bemerkenswert - und gefährlich. Der Grund für die Aufregung ist, dass von rund 90 freiwilligen Feuerwehrleuten in dem früheren Zentrum der Schuhindustrie die Hälfte ihren Dienst quittiert hat.

600 Einsätze jährlich für die Feuerwehr in Pirmasens

Was ist da los in Pirmasens? Es ist eine Geschichte von Vertrauen und Kameradschaft, von verwehrter Mitsprache und missglückter Kommunikation - und von verletztem Stolz.

Wie in fast allen Städten und Gemeinden in Deutschland sorgen auch in Pirmasens viele Freiwillige in der Feuerwehr für die Hilfe in Notlagen. Neben 18 Beamten und drei Verwaltungsmitarbeitern sind es rund 90 Ehrenamtler, die ausrücken, wenn's brennt: Autounfälle, Großfeuer, überflutete Straßen. Zu tun haben die Helfer in Pirmasens reichlich. Jährlich sind es rund 600 Einsätze, ein Drittel derer ist so groß, dass die hauptamtlichen von den ehrenamtlichen Brandbekämpfern unterstützt werden müssen - ohne Freiwillige geht es nicht. Reicht selbst deren Unterstützung nicht, kommen die Werksfeuerwehr eines örtlichen Kunststoffunternehmens und Retter aus benachbarten Orten wie Rodalben oder Lemberg zur Hilfe.

Geleitet wird die Feuerwehr Pirmasens bislang von Stadtfeuerwehrinspektor Björn Sommer - ehrenamtlich und gewählt von den Feuerwehrleuten. Es ist ein zeitintensives Ehrenamt. Neben den Einsätzen frisst der Verwaltungskram viel Freizeit auf. Wenn man - wie Sommer - dann auch noch in einem anderen Ort arbeitet, wird es irgendwann schwierig, Familie, Job, Hobbys und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Sommer will sein Amt daher zum 1. Juli zur Verfügung stellen.

Im Rathaus von Pirmasens will man diese Gelegenheit nutzen, die Strukturen an der Feuerwache umzubauen, oder - wie es im Behördendeutsch heißt - "durch eine organisatorische Neuausrichtung die Feuerwehr zukunftssicher aufzustellen und damit gleichzeitig das ehrenamtliche Engagement nachhaltig zu stärken".

Feuerwehrleute fühlen sich übergangen

Der Leiter des städtischen Amtes für Brand- und Katastrophenschutz soll dazu in Zukunft auch hauptamtlich die Aufgaben des bislang ehrenamtlichen Stadtfeuerwehrinspekteurs übernehmen. Ein Vorteil für die freiwilligen Kameraden, meint die Stadtverwaltung: "Dadurch sollen die ehrenamtlichen Führungskräfte von stark gestiegenen administrativen Tätigkeiten - wie etwa der zeitintensiven Dokumentationspflicht nach Einsätzen - dauerhaft entlastet werden." Zudem setze man mit der Umorganisation eine Empfehlung des Landesfeuerwehrverbandes um.

Pirmasens 15.54Klingt gut, auf dem Papier zumindest. Nachdem die Stadtverwaltung den Feuerwehrleuten Anfang der Woche ihre Pläne vorstellte, entschlossen sich jedoch die 44 von ihnen, ihr Amt vorläufig niederzulegen.

Eine offizielle Stellungnahme zu der Angelegenheit gibt es von der Feuerwehr nicht. Ein Mitarbeiter verwies auf stern-Anfrage lediglich an die Stadtverwaltung. Doch hört man sich ein wenig um, erfährt man schnell, was hinter dem Schritt der Kameraden steckt.

Sie fühlen sich übergangen. Klar, weniger Verwaltungsarbeit, das ist schön und gut. Bloß: Seit Generationen von Feuerwehrleuten wählen sie einen aus ihren eigenen Reihen zu ihrem Chef und nun will ihnen das Rathaus den neuen Leiter quasi überstülpen - das hat es noch nicht gegeben. "Sie wollen selbst wählen", sagte der bisherige Stadtfeuerwehrinspektor Björn Sommer der Lokalzeitung "Rheinpfalz". Dass in der Begründung der Verwaltung zudem mitschwingt, ein hauptamtlicher Leiter würde die Arbeit professioneller erledigen als ein Ehrenamtler, mag der eine oder andere als zusätzliche Kränkung empfinden. Außerdem hätte man auch gerne früher etwas von den Plänen der Beamten im Rathaus erfahren und fühlt sich vor vollendete Tatsachen gestellt.

Ist eine Lösung in dem Streit in Sicht?

Und weil Feuerwehrleute sich als Macher verstehen, als selbstbewusste Menschen, die sich den Herausforderungen stellen, und Kameradschaft dort noch etwas zählt, erklärten Dutzende von ihnen kurzerhand und kollektiv, nicht mehr für den Dienst zur Verfügung zu stehen. 16 von ihnen gaben sogar ihre Pieper zurück, sodass sie gar nichts mehr von Notfällen erfahren. Damit steht nur noch die Hälfte der Ehrenamtlichen für Einsätze zur Verfügung. Rechtlich bewegen sie sich die Protestler mit ihrer Aktion jedoch auf dünnem Eis. Denn laut Stadtverwaltung und Landesfeuerwehrverband sind Feuerwehrleute zum Helfen verpflichtet, bis sie vom Bürgermeister entpflichtet werden.

Eine weitere Eskalation wollen alle Beteiligten vermeiden, denn von einer funktionierenden Feuerwehr hängt auch die Sicherheit Zehntausender Menschen ab. So traf man sich am Donnerstag zur Krisensitzung hinter verschlossenen Türen. Vom Tisch ist das Problem auch danach nicht, wie der stern erfuhr. Aber es gab aus Sicht der Stadtverwaltung "konstruktive wie zielführende Gespräche", eine Lösung zeichne sich ab. "Es ist vorgesehen, einen hauptamtlichen Stadtfeuerwehrinspekteur zu installieren, dem zwei gewählte Stellvertreter aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr zur Seite stehen", so Maximiliam Zwick, Rathaussprecher von Pirmasens. Am 18. Juni soll der Stadtrat über das neue Konzept für die Feuerwehr entscheiden - und auch die 44 zurückgetretenen Kameraden werden sich bis dahin ihre Gedanken machen.

Solange werden die Betriebsfeuerwehr des Kunststoffunternehmens und die ehrenamtlichen Helfer aus den Nachbargemeinden voraussichtlich häufiger zur Unterstützung der Pirmasenser Wehr fahren müssen - es geht schließlich nicht nur um Stolz, Kameradschaft, Wertschätzung und Kommunikation, sondern auch um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr in Pirmasens.

Nachtrag 22. Mai 2018: Nach Informationen der "Pirmasenser Zeitung" haben die 44 "Rebellen" nach Gesprächen zwischen Feuerwehr und Stadtverwaltung erklärt, wieder voll einsatzbereit zu sein. Der Bürgermeister der Stadt, Bernhard Matheis, wolle nun in dem Konflikt vermitteln.

Drastisches Video: Feuerwehr dreht Clip gegen Gaffer - und landet Internet-Hit
feh
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.