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Herne: Gymnasium kauft Burkinis für den Schwimmunterricht - und erntet Lob und Kritik

Eine Schule in Herne hat für ihre muslimischen Schülerinnen 20 Burkinis angeschafft. Das sorgt für Irritationen auf politischer Seite.

Burkini

Nach der Anschaffung von Burkinis für den Unterricht bekommt ein Gymnasium sowohl Lob wie Kritik (Symbolbild)

Picture Alliance

Ein Gymnasium in Herne im Ruhrgebiet hat 20 Burkinis für den Schwimmunterricht angeschafft. Wie die "WAZ" berichtet, sollen die den ganzen Körper bedeckenden und figurumhüllenden Badeanzüge kostenlos an muslimische Schülerinnen verliehen werden. Damit habe keine mehr einen Grund, aus Glaubensgründen nicht am Schwimmunterricht teilzunehmen, zitiert das Blatt den Schulleiter. Die Burkinis kosten 20 Euro pro Stück, sie werden dem Bericht nach aus Spenden und Fördermitteln finanziert.

CDU-Vizechefin Julia Klöckner hat sich verwundert über die Anschaffung und den kostenlosen Verleih der Badeanzüge gezeigt. "Damit zementiert eine Schule ein frauendiskriminierendes Rollenverständnis an einem Ort, an dem Kinder und Jugendliche gerade das Gegenteil lernen und sich frei entfalten sollten", kritisierte Klöckner. 

Fürsprache gab es dagegen vom Integrationsratsvorsitzenden Muzaffer Oruc: Schulen sollen demnach "kultursensibel" handeln. Wenn Schülerinnen dem Schwimmunterricht fernbleiben würden, sei das auch keine Integration.  

Hans-Ulrich Jörges' Klartext: Respekt für den Burkini!
sve / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?