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Polizeieinsatz: Firma zieht Hebebühnen aus Hambacher Forst ab - "vom Einsatzzweck nicht informiert"

Die Firma Gerken hat all ihre Hebebühnen im Hambacher Forst stillgelegt. Die Polizei hatte die Geräte bei Räumungsaktionen eingesetzt. Die Geschäftsführung erklärte, man sei damit "absolut nicht einverstanden".

Eine Hebebühne des Verleihers Gerken im Hambacher Forst

Die Firma Gerken verlieh Hebebühnen an eine andere Firma, die die Geräte der Polizei im Hambacher Forst zur Verfügung stellte

DPA

Aus und vorbei: Der Arbeitsbühnen-Verleiher Gerken zieht nach eigenen Angaben seine Geräte aus dem Hambacher Forst ab. Das Unternehmen sei von dem betreffenden Kunden, bei dem es sich nicht um die Polizei handle, zuvor in keiner Weise über den geplanten Einsatzzweck informiert gewesen.

"Da auch wir mit der Vorgehensweise im Hambacher Forst absolut nicht einverstanden waren und sind und wir auch den Einsatz unserer Bühnen dort nicht weiter rechtfertigen können, haben wir heute beschlossen, dass wir unsere Geräte dort stilllegen", schreibt die Gerken-Geschäftsleitung in einer Mitteilung auf der Homepage des Unternehmens. "Wir machen das, obwohl wir es rein rechtlich nicht dürfen, und setzen uns damit hohen Regressansprüchen unseres Kunden aus", hieß es weiter.

Die Erklärung des Unternehmens Gerken vom Mittwoch

Die Erklärung des Unternehmens Gerken vom Mittwoch

Innenminister richtet Appell an Besetzer

Technik mit der Firmenaufschrift "Gerken vermietet Arbeitsbühnen" war auf Fotos zu sehen, die die Räumung von Baumhäusern durch die Polizei zeigen. Eine Sprecherin der Polizei Aachen bestätigte, dass die Firma Gerken ihre Zusagen zurückgezogen habe.

Die Einsatzkräfte haben bis auf weiteres die Räumung des Forstes gestoppt. NRW-Innenminister Herbert Reul nutzte die Gelegenheit an die Waldbesetzer zu appellieren, die Baumhäuser freiwillig zu verlassen - "damit nichts passiert". Die Baumhäuser müssten geräumt werden, weil sie gefährlich seien, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag dem Radiosender WDR 2. Die Landesregierung hatte die Räumung am Mittwochabend bis auf weiteres unterbrochen. Wann sie weitergehe, wisse er zum jetzigen Zeitpunkt nicht. "Das wollen wir in aller Ruhe überlegen", sagte Reul.

Notärzte versorgen einen Mann, der von einem Baumhaus im Hambacher Forst gefallen war. Er überlebte nicht.
sos / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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