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Dringender Tatverdacht: Immer wieder Manuel S.: Wird Fall Peggy nach 17 Jahren jetzt endlich aufgeklärt?

Seit mehr als anderhalb Jahrzehnten sucht die Polizei den Täter im Mordfall Peggy. Wiederholt geriet dabei der Bestatter Manuel S. ins Visier der Ermittler. Jetzt sitzt er in U-Haft. Steht der Fall endlich vor der Lösung?

Video: Festnahme im Fall Peggy

Wird der Mordfall Peggy nach 17 Jahren doch noch aufgeklärt? Bei der Suche nach dem Mörder der Neunjährigen aus dem fränkischen Lichtenberg könnten Polizei und Staatsanwaltschaft einen womöglich entscheidenden Schritt gemacht haben. Seit Dienstag sitzt der 41 Jahre alte Manuel S. in Untersuchungshaft. Ein Mann, dessen Name rund um diesen mysteriösen Mordfall schon wiederholt fiel - und der nun unter dringenden Tatverdacht geraten ist.

Der als Bestatter arbeitende S. schwieg bei seiner Vorführung beim Haftrichter, so die Ermittler. Über seinen Verteidiger ließ er allerdings alle Vorwürfe gegen sich zurückweisen. Diese haben seit dieser Woche eine ganz neue Qualität: Denn schon im September räumte S. ein, im Mai 2001 die Leiche von Peggy weggeschafft zu haben. Doch jetzt glauben die Ermittler, er könnte das Kind eigenhändig getötet haben - oder zumindest bei der Tötung dabei gewesen sein.

Der Verdächtige soll gelogen haben

Die Grundlage dieser spektakulären Entwicklung lieferte der Zufallsfund der Leiche des Kindes. Im Frühsommer 2016 entdeckte ein Pilzsammler die sterblichen Überreste von Peggy. Am Fundort der Leiche entdeckten die Ermittler damals auch Pollen und Farbreste, die zu S. führten und diesen so in die Bedrängnis brachten, dass er im September den Leichentransport gestand. Damals gab er an, von einem Mann das leblose Kind übernommen zu haben und es dann in einem Waldstück im nahen Thüringen abgelegt zu haben.

Das Problem für S.: Die Ermittler konnten mit Hilfe von anderen Beweismitteln herausfinden, dass "wesentliche Angaben des Beschuldigten" nicht zu den anderen Ermittlungsergebnissen passen. Kurz gesagt: S. soll vor einem Vierteljahr gelogen haben. So soll der von ihm behauptete Anlass zur Übergabe der Leiche sowie auch der Ablauf des Geschehens von den Ermittlungen widerlegt sein.

Im September war S. noch frei geblieben, obwohl die Staatsanwaltschaft ihm auch da schon einen Mordvorwurf machte. Doch nach einer Vielzahl von Pannen in dem Fall wollten sich die Ermittler offensichtlich nicht die Blöße geben, S. festzunehmen und schon bald wieder laufen lassen zu müssen.

Schon 2004 glaubte ein Gericht den Mörder verurteilt zu haben

Nun besteht für sie dringender Tatverdacht. Und womöglich reichen die gesammelten Indizien schon aus, dass die Staatsanwaltschaft eine Mordanklage formulieren kann. Denn auch ein Motiv für die Tat glaubt die Soko Peggy gefunden zu haben. S. könnte demnach eine zuvor begangene Straftat verdeckt haben. Was für eine Straftat das sein könnte, liegt in diesem Fall nahe: Schon aus den früheren Ermittlungen ist bekannt, dass die Grundschülerin von Männern in der Gegend sexuell missbraucht wurde oder Anlass für pädophile Phantasien war.

Eine zusätzliche Brisanz bekommt die Festnahme dadurch, dass S. mit seiner Mutter einen großen Anteil am ersten Prozess in dem Fall hatte. 2004 war der zu den Bekannten von S. zählende geistig behinderte Ulvi K. als Mörder verurteilt worden.

Der Prozess könnte im nächsten Jahr beginnen

K. war davor auch deswegen unter Verdacht geraten, weil die Mutter von S. bei der Polizei ausgesagt hatte, K. zur Zeit des Verschwindens in der Nähe des Tatorts gesehen zu haben. Ihr ebenfalls als verdächtig geltender eigener Sohn war dadurch entlastet worden. Erst zehn Jahre nach der Verurteilung wurde K. in einem Wiederaufnahmeverfahren als unschuldig freigesprochen.

S. hatte am Tag des Verschwindens von Peggy seinen 24. Geburtstag. Der Verdacht ist, dass er an diesem Tag zum Mörder wurde - womöglich wird sich S. im kommenden Jahr vor Gericht wegen dieses Vorwurfs verantworten müssen.

Sehen Sie im Video: "Fall Peggy: Chronik eines rätselhaften Mordfalls" 

Mordfall Peggy
sos / AFP / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?