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Ungewisse Zukunft Die Manege bleibt leer: Wie Circus Krone mit der Corona-Krise umgeht

Sehen Sie im Video: Wie sieht der Zirkus-Alltag in der Corona-Krise aus?




Eigentlich wäre jetzt Hochsaison im Circus Krone. Krone wäre auf Tournee durch 25 Städte in Deutschland. Mit 260 Mitarbeitern, über 100 Tieren und einem Umsatz in Millionenhöhe ist Krone der größte Zirkus der Welt. Die Karawane ist riesig - doch sie zieht nicht weiter, sie steht still im Lockdown der Corona-Maßnahmen. Martin Lacey braucht jeden Monat alleine Fleisch für 20 000 Euro für seine 26 Löwen. Der Dompteur und seine Frau sind die Direktoren des Münchner Circus Krone. Im laufenden Betrieb hat Krone 35 000 Euro Kosten am Tag. Seit dem Shutdown sind es "nur noch" 12 000. Beim Circus Krone hat man wenig Verständnis für Zirkusse, die auf die Tränendrüse drücken. Wer seine Tiere schon nach zwei Wochen nicht mehr versorgen könne und um Futter betteln müsse, sei als Tierhalter fehl am Platz.
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Während die Gastronomie langsam wieder hochfährt, bleiben Großveranstaltungen weiterhin untersagt. Für Unternehmen wie den Circus Krone, der auf Publikum angewiesen ist, eine schwere Zeit. Doch die Betreiber des weltweit größten Zirkusses haben kein Verständnis für Kollegen, die auf die Tränendrüse drücken.

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