HOME

Großbritannien: Königsfamilie kostet 40 Millionen Pfund

Die Königsfamilie ist den Briten lieb und teuer: Die Steuerzahler mussten im vergangenen Jahr zwei Millionen Pfund mehr aufbringen als zuvor. Vor allem die Kosten für Reisen der Königsfamilie sowie für den Unterhalt der Schlössen waren gestiegen.

Die Königsfamilie kostet die Briten mehr als zuvor: Die Kosten für die Monarchie stiegen im vergangenen Jahr um 2 Millionen Pfund auf 40 Millionen Pfund (50,4 Millionen Euro), wie aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen des Buckingham Palastes hervorgeht. Auf den einzelnen Steuerzahler heruntergerechnet, sind Elizabeth II. und ihre Familie jedoch immer noch ziemlich preiswert: Für das Jahr bis Ende März fielen pro Kopf 66 Pence (83 Euro-Cent) an, vier Pence mehr als im Vorjahr.

Vor allem die Kosten für die offiziellen Reisen der "Royals" sowie für die Instandhaltung der diversen Schlösser und Paläste waren gestiegen, erklärte Schatzmeister Sir Alan Reid. Auch habe die Inflation ihren Beitrag geleistet. Die teuerste Reise war die der Queen im Sommer 2007 in die USA.

Reid betonte, dass zu wenig Geld für notwendige Sanierungen zur Verfügung stehe. Seit zwölf Jahren sei die staatliche Unterstützung nicht gestiegen, der Nachholbedarf betrage nun 32 Millionen Pfund. Seit fünf Jahren muss die Königsfamilie ihre Kosten offen legen, da der Buckingham Palast steuertechnisch als Geschäftsgebäude geführt wird.

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel