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Kneipenbekanntschaft skurril: Frau fordert zuviel Sex - Mann ruft Polizei

Da hätte selbst der Duracell-Hase schlapp gemacht: Nach einem One-Night-Stand wollte ein Handwerker aus München nur noch nach Hause. Die Dame sah das anders, schloss ab und forderte weiteren Verkehr ein. Schließlich musste ihn die Polizei aus seinem Sex-Gefängnis befreien.

Von Jens Wiesner

Diesen Ostermontag dürfte ein Handwerker aus München so schnell nicht vergessen: In einem Pub hatte der 43-Jährige eine Dame kennengelernt. Ob das Gefallen beiderseitiger Natur oder allein dem erhöhten Alkoholpegel zuzuschreiben war - wir wissen es nicht. Sicher ist: Die vier Jahre ältere Frau schnappte sich den Herren und nahm ihre neue Bekanntschaft gleich mit nach Hause. Wie der Mann später zu Protokoll gab, wurde nicht lange gefackelt und der Liebesakt gleich mehrfach in der Wohnung vollzogen.

Irgendwann aber hatte der Aufgerissene genug und wollte den Heimweg antreten. Doch die Dame, die offenbar erst mit ihrem Spiel begonnen hatte, ließ den ermatteten Lover nicht ziehen. Da dieser - Zitat Polizeibericht - "für sich keine andere Möglichkeit sah, kam er dem Ansinnen der Frau noch einige Male nach" - in der Hoffnung, dann endlich die Wohnung verlassen zu dürfen.

Doch Hoffnung täuscht, wie der Lateiner weiß, bekanntlich oft: Die Tür bleib verschlossen, die Dame wollte mehr, mehr, immer mehr. Daraufhin entschloss sich der verschreckte Herr zur Flucht - nicht wieder nach vorn, sondern auf den Balkon. Von dort aus könnte er schließlich per Mobiltelefon den Notruf verständigen.

Und die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie die Situation exakt wie beschrieben vorfanden. Der Dame schien der nächtliche Besuch in Uniform indes gerade recht zu kommen: Auf Nachschub hoffend versuchte sie, auch die Beamten zu "entsprechenden Tätigkeiten" zu überreden. Doch die Polizisten bleiben hart: Sie nahmen die Dame mit aufs Revier, ihre Personalien auf und ihren Adern Blut ab.

Der offenbar unstillbare Sexhunger der bayerischen Femme Fatale hat jetzt ein Nachspiel: Die 47-Jährige erwartet ein Strafverfahren wegen Verdachts der sexuellen Nötigung und Freiheitsberaubung.

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