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Mexiko-Stadt 500-Kilo-Bulle spießt Stierkämpferin zweimal auf


Gebrauchter Tag: In Mexiko ist eine Matadorin gleich zweimal vom selben und rund eine halbe Tonne schweren Stier auf die Hörner genommen worden. Dieser habe sie von Beginn an gejagt, so die Frau.

Diesen Auftritt hatte sich Karla Sanchez San Martin sicher anders vorgestellt: Die als "Karla de los Angeles" bekannte Stierkämpferin ist bei einem Kampf in der "Plaza de Toros de Mexico" in Mexiko-Stadt gleich zweimal vom selben Bullen angegriffen und dabei sowohl am Oberschenkel als auch am Gesäß verletzt worden.

Wie mehrere Medien berichten, griff der rund 500 Kilogramm schwere Bulle namens "Gamucino" de los Angeles zum ersten Mal an, als diese zum finalen Todesstoß ansetzte. Dabei sei die Mexikanerin durch die Luft gewirbelt worden und anschließend auf dem Boden der Arena aufgeschlagen.

Für die junge Frau war dies aber offenbar kein Grund, die Vorstellung abzubrechen. Nach kurzer Behandlung durch Sanitäter ging sie demnach zurück in die Mitte der mit 5000 Zuschauern gefüllten Arena, um ihren "Job" zu Ende zu bringen - und um abermals von "Gamucino" auf die Hörner genommen zu werden. Die schmerzhafte Folge: Eine rund 24 Zentimeter lange Wunde am Oberschenkel sowie eine 15 Zentimeter Verletzung am Gesäß.

Zum Nähen ins Krankenhaus

Auch Helfer, die der 26-Jährigen darufhin zur Hilfe eilten, seien von dem Bullen angegriffen worden, heißt es. Die Mexikanerin selbst musste genäht werden.

Gamucino habe sie von Beginn an gejagt, sagte die Stierkämpferin laut dem Nachrichtenportal "10News" noch im Krankenhaus. Ihren missglückten Auftritt muss sie nun möglichst schnell aus dem Kopf bekommen - bereits am 18. Januar will de los Angeles wieder in der Arena stehen und kämpfen. Fragt sich, wofür es gut ist ...

mod

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