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Missbrauch im Kloster Ettal: "Es herrschte der absolute Terror"

Prügel, Sex, Gewalt: Im Auftrag der katholischen Kirche hat ein Sonderermittler die Vorwürfe um sexuellen Missbrauch im Kloster Ettal untersucht. Sein Zwischenbericht ist schockierend.

Im bayerischen Kloster Ettal hat der von den Benediktinermönchen eingesetzte Sonderermittler Thomas Pfister seinen Zwischenbericht präsentiert. Ihm liegen Angaben von rund 100 Opfern vor. Die Ausführungen ließen den Zuhörern den Atem stocken.

Pfister zufolge sind die Kinder in Ettals Schule und Internat früher oftmals jahrelang körperlicher Züchtigung und sexuellem Missbrauch ausgesetzt gewesen. Der Münchner Strafverteidiger berichtete von einer Vielzahl von E-Mails früherer Ettaler Schüler, die er erhalten habe. Bei keiner einzigen Mail könne man sagen, dass es sich bei den Inhalten um offenkundigen Unsinn handele.

Pater stellte Fotos halbnackter Schüler ins Internet

Aber auch von einem aktuellen Fall berichtete er, in dem ein Klostermitglied gestand, Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen und früher Fotos halbnackter Schüler ins Internet gestellt zu haben. Der beschuldigte Pater habe die Fotos der Buben mit freiem Oberkörper bei Bergwanderungen gemacht. Der Pater sei von seinen Aufgaben entbunden worden. Die zuständige Staatsanwaltschaft habe zur Aufklärung der Vorwürfe am Dienstag mehrere Rechner in dem Kloster sichergestellt. Frühere Schüler hatten im Internet nach Mitschülern gesucht und deren Fotos gefunden.

Mönche mit sadistischer Neigung

Der Sonderermittler sagte, es habe früher deutlich mehr als zehn Patres gegeben, die systematisch geprügelt hätten. Die Mehrzahl habe zwar nicht selbst geprügelt, durch ihr systematisches Schweigen hätten sie den anderen aber erst einen rechtsfreien Raum für ihre Vergehen geschaffen. Pfister zitierte aus mehreren Schreiben, in denen frühere Schüler unter anderem von körperlichen Züchtigungen erzählten. Die Berichte seien erschütternd. Es handele sich dabei um Vorgänge vornehmlich in weiter zurückliegenden Jahrzehnten, aber zum Teil gehe es auch um Vorfälle in den 1990er Jahren. Er berichtete allerdings auch von einem Fall aus dem Jahr 2009 in dem ein früher für Prügel bekannter Lehrer zwei jungen Schülern Kopfnüsse gegeben haben und einem von ihnen auf den Zeh getreten sein soll.

Dabei kam es in der Pressekonferenz zum Eklat, als der kommissarische Schulleiter sich zu Wort meldete und sagte, die Kopfnüsse seien nur leicht und mehr zum Spaß gewesen. Pfister widersprach ihm entschieden und warf ihm Vertuschung vor. Der Sonderermittler betonte, er habe selbst mit den Kindern gesprochen und diese hätten ihm gesagt, dass die Schläge sehr wehgetan hätten.

Übereinstimmend klagten die ehemaligen Schüler, dass Prügel und Gewalt durch die Patres an der Tagesordnung gewesen seien. Manche der Mönche seien sadistisch veranlagt gewesen und hätten ihre Neigungen an den Schülern ausgelassen.

Drangsalierungen hätten zu langen Haftstrafen geführt

"Es herrschte der absolute Terror", klagte ein Ettal-Absolvent in seiner Mail. Ein ehemaliger Internatsschüler schrieb, in den 60er Jahren seien körperliche übergriffe bis hin zur Prügelstrafe "tägliche Praxis" gewesen. Diese Übergriffe seien "vollkommen offen praktiziert" worden.

Im Schlafsaal habe es Ohrfeigen für alle Schüler gegeben als Strafe dafür, dass zuvor einer von ihnen etwas gesagt habe. Beim sogenannten "Nachtschränkchen"-Ritual mussten die Schüler sich gegenseitig von zwei gegenüberliegenden Tischen aus prügeln. Verlierer war, wer als Erster hinunterfiel.

Weitere Betroffene berichteten von Stockschlägen auf den Rücken, Kopfnüssen und massiven Schlägen mit der flachen Hand. Ein anderer früherer Schüler schilderte dem Anwalt, er habe in den frühen 80er Jahren wiederholt "furchtbare Schläge" von einem heute noch lebenden Pater erhalten. "Für mich war Ettal die Hölle."

Die erschütternden Vorgänge in den vergangenen Jahrzehnten seien zwar verjährt. Wenn sie aber von weltlichen Gerichten verhandelt worden wären, hätten sie wahrscheinlich zu jahrelangen Haftstrafen geführt.

Kultur des Wegschauens und Verschweigens

Pfister betonte bei seinem Zwischenbericht, er sei bei seinen Untersuchungen keinerlei Beschränkungen unterworfen. Es habe sich bei den Vorfällen um Verfehlungen Einzelner gehandelt, die aber durch eine Kultur des Wegschauens und Verschweigens erleichtert worden seien.

Man dürfe sich das Kloster aber nicht als Gemeinschaft prügelnder und missbrauchender Klosterbrüder vorstellen. Vor allem müsse man scharf zwischen dem Kloster von gestern und dem von heute unterscheiden, sagte Pfister.

Aufklärung auch bei den Regensburger Domspatzen

Unterdessen gibt es im Skandal um sexuellen Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen einen konkreten Verdacht gegen zwei frühere leitende Geistliche des Knabenchors. Die beiden Männer, die im Jahr 1984 gestorben sind, sollen wegen der Taten zu Haftstrafen verurteilt worden sein, berichtete der Sprecher des Bistums Regensburg, Clemens Neck, am Freitag. Der eine Verdächtige, ein ehemaliger Religionslehrer und stellvertretender Institutsleiter, wurde 1958 aus dem Dienst am Domspatzen-Gymnasium entfernt. Der andere Geistliche war wenige Monate auch Internatsleiter, er soll 1971 verurteilt worden sein.

Die Regensburger Diözesan-Beauftragte für sexuellen Missbrauch, Birgit Böhm, bat alle Betroffenen, sich zu melden. Neck berichtete über Jahrzehnte zurückliegende Fälle, "die im Prinzip bekannt waren" und zu Verurteilungen geführt hätten, allerdings fehlten dem Bistum Details.

Der frühere Leiter der Regensburger Domspatzen, Georg Ratzinger (86), hat nach eigenen Angaben keine Kenntnis über Missbrauchsfälle bei dem weltberühmten Knabenchor. Das sagte der Bruder von Papst Benedikt XVI. am Freitag dem Bayerischen Rundfunk in Regensburg. Georg Ratzinger leitete die Domspatzen von 1964 bis 1994.

DPA/APN/kng / DPA
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?