Mönchengladbach Ermittlungen nach Gas-Unfall


Nach dem Gas-Unfall in Mönchengladbach ermittelt die Staatsanwaltschaft. Experten suchen noch immer nach der Ursache. Bei dem Unfall am Samstag war Kohlendioxid ausgetreten, über hundert Menschen waren verletzt worden.

Nach dem schweren Gas-Unfall in einem Mönchengladbacher Lacklager, bei dem 107 Menschen verletzt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Körperverletzung und Umweltstraftaten. Das Verfahren richte sich vorerst gegen unbekannt, da erst der genaue Hergang und damit mögliche Verantwortliche ermittelt werden müssten, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach, Peter Aldenhoff.

Experten suchen weiter nach der Ursache des Unglücks. Am Montag wurde ein Sachverständiger des Landeskriminalamtes hinzugezogen, sagte ein Polizeisprecher.

Am Samstag hatte die Löschanlage der Lagerhalle große Mengen Kohlendioxid freigesetzt. Anwohner und Feuerwehrleute hatten Schwindelanfälle erlitten, mindestens sechs Menschen waren in Ohnmacht gefallen. 19 Menschen kamen in ein Krankenhaus. Bis auf eine Frau waren laut Feuerwehr alle anderen Krankenhaus-Patienten bis zum Sonntagabend entlassen worden. Auch einem Feuerwehrmann, der auf die Intensivstation gebracht worden war, gehe es wieder gut.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker