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Pakistan: Baby kommt mit sechs Beinen zur Welt

Siamesische Zwillinge sind selten, noch unwahrscheinlicher aber ist ein Fall aus Pakistan: Dort hat eine Frau einen Jungen mit sechs Beinen geboren. Ob eine Operation glückt, ist ungewiss.

In Pakistan ist ein Baby mit sechs Beinen geboren worden. Das Kind kam vergangene Woche in Sukkur in der pakistanischen Provinz Sindh auf die Welt und wurde am Montag in das mehr als 360 Kilometer entfernte Nationale Institut für Kindergesundheit in Karachi gebracht. Die Ärzte dort planen zwar eine Operation für das Neugeborene, sie rechnen aber mit großen Komplikationen, wie der Direktor des Instituts, Jamal Raza, sagte.

Noch sei es zu früh, darüber zu spekulieren, wie eine solche Operation ablaufen könne. "Unser Team prüft, wie wir diese Gliedmaßen am besten entfernen können", sagte Raza. Möglicherweise seien die Beine im Körperinneren miteinander verbunden. In der Klinik gebe es die nötige Ausstattung für eine solche Operationen, ergänzte der Mediziner. Dank der Spende einer staatlichen Stiftung sei der Eingriff für die Familie kostenfrei.

Der Vater des Babys ist mit ihm in die Klinik gereist. Die Mutter, die die Cousine ihres Mannes ist, muss sich im Wohnort der Familie von dem Kaiserschnitt erholen. Das Paar hatte vor fünf Jahren geheiratet, der Junge ist das erste Kind der beiden.

mlr/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?