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Albert Maysles Rolling Stones-Dokumentarfilmer gestorben


Albert Maysles wurde bekannt durch den Dokumentarfilm "Gimme Shelter", unter anderem über das legendäre "Altamont Free Concert", das tragisch endete. Nun erlag er vor zwei Tagen einem Krebsleiden.

Der amerikanische Dokumentarfilmer Albert Maysles, der durch den Rolling-Stones-Konzertfilm "Gimme Shelter" bekannt wurde, ist tot.

Der Regisseur und Kameramann erlag am Donnerstag in New York einem Krebsleiden, wie der Filmverband "Maysles Institute" mitteilte. Er wurde 88 Jahre alt. Zusammen mit seinem Bruder David zählte er seit den 1960er Jahren zu den wichtigsten US-Dokumentarfilmern.

Für ihren Film "Gimme Shelter" aus dem Jahr 1970 gingen sie mit den Rolling Stones auf Konzerttour. "The Love We Make" folgte dem Ex-Beatle Paul McCartney nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bei Vorbereitungen für ein Benefizkonzert.

Die Maysles-Brüder begleiteten zahlreiche Projekte des Künstlerpaares Christo und Jeanne Claude, darunter die Verhüllung des Berliner Reichstags. Der Kurzfilm "Christo's Valley Curtain" wurde 1974 für einen Oscar nominiert. "The Gates" dokumentierte ein Christo-Projekt im New Yorker Central Park, "Umbrellas" zeigte dessen Regenschirm-Kette in Japan und Kalifornien.

yps/DPA DPA

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