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Beide Triebwerke ausgefallen: Airbus von Singapore Airlines sackt vier Kilometer in die Tiefe

Schreckensmoment für fast 200 Flugreisende: In zwölf Kilometern Höhe sind bei einer Maschine der Singapore-Airlines plötzlich beide Triebwerke ausgefallen. Der Airbus verlor daraufhin massiv an Höhe.

Eine Singapore-Airlines-Maschine mit 194 Menschen an Bord ist nur knapp einer Katastrophe entkommen (Archivbild)

Eine Singapore-Airlines-Maschine mit 194 Menschen an Bord ist nur knapp einer Katastrophe entkommen (Archivbild)

Bei einer Maschine der Fluggesellschaft Singapore Airlines mit 194 Menschen an Bord sind während eines Flugs bei stürmischem Wetter vorübergehend beide Triebwerke ausgefallen. Der Airbus A330-300 sei am Samstag in die chinesische Metropole Shanghai unterwegs gewesen, als sich der Vorfall in einer Höhe von knapp zwölf Kilometern ereignet habe, erklärte das Unternehmen. Das Portal Flightradar24 berichtete im Kurzbotschaftendienst Twitter, das Flugzeug sei über dem Südchinesischen Meer um knapp vier Kilometer abgesackt.

Singapore Airlines teilte mit, die Piloten hätten die üblichen Anweisungen befolgt und das Problem behoben. Die Maschine sei sicher in Shanghai gelandet. Eine Untersuchung zusammen mit Airbus und dem Triebwerkehersteller Rolls-Royce sei eingeleitet worden.

An Bord der Maschine befanden sich nach Unternehmensangaben 182 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder. Singapore Airlines ist die drittgrößte Fluggesellschaft Asiens. Zur Flotte des Unternehmens gehören 29 A330-300 und 19 Riesenflugzeuge A380-800.

ivi/AFP / AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?