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Bluttat von Tessin: Mordprozess gegen Schüler beginnt

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit beginnt heute in Schwerin der Mordprozess gegen zwei 17-jährige Schüler, die ein Ehepaar getötet haben sollen. Die Tat hatte wegen der Brutalität der Täter bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Rund fünf Monate liegt die Bluttat von Tessin zurück. Längst sind die Kamerateams verschwunden, die im Januar das 200-Seelen-Dorf bei Boizenburg in Mecklenburg- Vorpommern in den Mittelpunkt der Nachrichten rückten. Doch zum "normalen Leben" zurückgefunden hat wohl noch niemand in dem beschaulichen Ort. "Es wird nichts wieder so, wie es war", sagt Bürgermeisterin Gertrud Geistlinger. Am Donnerstag beginnt vor dem Landgericht Schwerin der Prozess gegen die beiden Gymnasiasten, die am 13. Januar ein Ehepaar in der Nachbarschaft niedergemetzelt haben sollen. Das Gerichtsverfahren findet aufgrund des Alters der Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Den 17-jährigen Schülern aus Tessin und einem Nachbarort werden unter anderem zweifacher Mord und Geiselnahme vorgeworfen. Sie haben, davon geht die Anklage aus, das Leben eines 46-jährigen Mannes und seiner 41-jährigen Frau brutal ausgelöscht. Mit unzähligen Messerstichen gegen Kopf und Rumpf sollen sie das Ehepaar getötet haben, nachdem sie sich Zutritt zu dessen Haus verschafft hatten. Den Ermittlungen zufolge wurden allein der Frau mehr als 60 Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt.

Tatablauf gestanden

Dem 16-jährigen Sohn war es gelungen, sich zu verbarrikadieren und die Polizei zu rufen. Nach der Bluttat wollten die Angeklagten laut Staatsanwaltschaft mit dem Auto des Ehepaares fliehen, rammten aber mehrere Wagen und kamen nicht weit. Nach gut einer Stunde gaben sie auf. Die ganze Zeit hatten sie der Anklage zufolge eine Geisel dabei, die sie mit einem Messer bedrohten. Das 15-jährige Mädchen, der vor der Öffentlichkeit abgeschirmte Sohn des Paares und die Schwester der toten Frau sind Nebenkläger im Prozess. Die beiden Angeklagten haben der Staatsanwaltschaft zufolge den Tatablauf eingestanden.

Die 15-Jährige leidet noch immer unter dem Drama des 13. Januar. Nach mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt gehe es ihr jetzt etwas besser, sagt der Opferjurist Thomas Kämmer. Das Mädchen wird als Zeugin im Prozess aussagen, für den vorerst vier Termine bis Mitte Juli angesetzt sind.

Motiv unklar

Die Frage nach dem Warum bleibt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden Angeklagten die Schule abbrechen und in Japan ein neues Leben beginnen wollten. Deshalb wollten sie sich ein Fahrzeug beschaffen, um sich auf den Weg zu machen. Doch hätten sie keine "realistische Vorstellungen" von der Zukunft gehabt. Für die Ermittler liegt zumindest bei einem der beiden Schüler noch ein anderes Motiv nahe: Macht auszuüben.

Unmittelbar nach der Tat hatte ein Nachrichtenmagazin Jugendliche zitiert, die von "Ausrastern" bei einem der beiden 17-Jährigen berichteten. Im Wald soll er Rollen- und Fesselspiele inszeniert haben, auch mit dem Sohn des getöteten Ehepaares. Hinweise auf Schuldunfähigkeit der Angeklagten etwa durch krankhafte Störungen sieht die Staatsanwaltschaft, die beide von Sachverständigen begutachten ließ, aber nicht. Vermutungen, dass Gewaltvideos und - videospiele Auslöser für die Tat waren, hätten sich nicht bestätigt, sagte Oberstaatsanwalt Hans-Christian Pick.

"Die Dinge liegen tiefer", sagt Norbert Stern, Direktor des Elbe- Gymnasiums Boizenburg, das beide Schüler besuchten. Er hatte die Jungen kurz nach der unfassbaren Tat als nett und höflich beschrieben. Beide hatten jüngere Schüler in einem Computerkurs unterrichtet, waren nicht straffällig geworden und stammen aus wohl situierten Elternhäusern. "Es ist ein riesiges gesellschaftliches Problem", sagt der Direktor. "Gewalttaten werden so normal. Schlechte Nachrichten über Krieg und Mord sind aufregender als gute. In der Musik werden Rapper mit den brutalsten Texten ausgezeichnet. Gewalt wird, so scheint es, gemeinhin akzeptiert."

Erkennbare Anzeichen für die brutale Tat habe es zuvor nicht gegeben, sagt der Direktor auch heute noch. "Ich kann Kollegen nur den Rat geben, noch mehr auf die Schüler zu achten, zu schauen, was sie tun und stets als Ansprechpartner da zu sein." Zwei Tage pro Woche kommt noch immer ein Pastor zu Gesprächen in die Schule. Schulpsychologen stehen zusätzlich bereit.

Corinna Pfaff/DPA / DPA
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?