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Zerstückelt aufgefunden Die grausigen Details des mysteriösen Mordes am Tech-Millionär

Sehen Sie im Video: Ermordeter Tech-Millionär – wer war Fahim Saleh?




"Hey, Leute! Solltet ihr mich nicht kennen, ich bin Fahim Saleh. Der CEO von Gokada."
  • Fahim Saleh ist tot.
  • Die Leiche des Tech-Millionärs wurde zerstückelt in seinem New Yorker Apartment entdeckt.
  • Der Unternehmer ist bekannt durch Start-Up-Gründungen in Bangladesch und Nigeria.
  • Der 33-Jährige wird in Saudi-Arabien geboren.
  • Seine Eltern stammen aus Bangladesch und wandern später nach Rochester im US-Bundesstaat New York aus.
  • Laut "Global News"  bringt er sich schon in jungen Jahren das Programmieren bei und entwickelte zahlreiche Apps.
  • 2009 macht er seinen Informatik-Bachelor an der Bentley University in Massachusetts.
  • Im Karrierenetzwerk LinkedIn beschreibt sich Saleh als "Investor und Entdecker".
  • 2015 ist er Mitgründer des Mitfahrzentrale-Start-ups Pathao.
  • 2018 gründet der Entrepreneur in Nigeria Gokada, eine Motorrad-Taxi-App.
Saleh musste immer wieder auch Rückschläge verkraften.


"Es ist hart für einen Firmengründer, der versucht, etwas anzuregen, der sein eigenes Geld investiert, wenn es nicht mein Heimatland ist."


Die Behörden in Nigerias Hauptstadt Lagos verbannen Motorrad-Taxis Anfang 2020. 


"Ich gebe nicht auf! Aber das ist definitiv ein kleines Tief."


"Wenn ihr wollt, dass großartige Dinge passieren, unterstützt eure Firmengründer!"


"Dankeschön!"
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In New York ist die zerstückelte Leiche eines 33-jährigen Unternehmers gefunden worden. Die Polizei stuft den Fall als professionellen Mord ein – wegen der Vorgehensweise des Täters.

Fahim Saleh wurde nur 33 Jahre alt. Der erfolgreiche Tech-Unternehmer starb am Dienstag in seinem Luxus-Appartement in New York City. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Sohn von Migranten aus Bangladesch von einem schwarz gekleideten, maskierten Mann attackiert und getötet. Die "New York Times" (NYT) sprach mit mehreren an dem Fall arbeitenden Polizeibeamten und konstruierte ein erstes Bild der Tat.

Mörder wurde wohl beim Zerteilen der Leiche gestört

Demnach zeige ein Überwachungsvideo aus dem Apartmentkomplex an der Lower Eastside in Manhatten, dass der Täter Saleh aus dem Fahrstuhl in die Wohnung des Unternehmers im siebten Stock folgte. Der Aufzug führe direkt in das Appartement, das Saleh für mehr als zwei Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr gekauft habe. Sofort hätten die beiden angefangen miteinander zu kämpfen. Der Angreifer habe laut Polizei einen Elektroschocker benutzt, um Saleh außer Gefecht zu setzen.

Kurz darauf habe er ihn getötet und damit begonnen, die Leiche mit einer mitgebrachten Elektrosäge zu zerteilen. Dabei sei er aber vermutlich von der Schwester des Opfers gestört worden, die seit einem Tag nichts mehr von ihrem Bruder gehört und sich daher Sorgen um ihn gemacht hätte. Als sie in der Wohnung eintraf, war der Killer laut der "NYT" bereits verschwunden, vermutlich über den Hinterausgang und das Treppenhaus geflohen. 

Als die Schwester in der Wohnung eintraf, habe die elektrische Säge noch in der Steckdose gesteckt. Mehrere Körperteile, darunter der Kopf des Mannes, seien in Plastiktüten verpackt gewesen. Zudem hätten Putzmittel herumgestanden. Es habe wohl Versuche gegeben, die Spuren der Tat zu beseitigen, hieß es von der Polizei.

Polizist: Sieht nach professionellem Job aus

Ein von der "NYT" interviewter Polizist sprach davon, dass die Tat "nach einem professionellen Job" aussehen würde und nannte sie ein Attentat (engl. hit). 

Laut "NYT" waren die Beamten am Dienstagabend sowie Mittwochmorgen (Ortszeit) noch damit beschäftigt gewesen, in den umliegenden Geschäften nach Überwachungskameramaterial zu fragen. Die Hoffnung sei, dass man dort vielleicht den Killer entdecken könnte, wie er flieht oder vorher seinem Opfer auflauerte.

Fahim Saleh verdiente mit Apps und Start-ups Millionen

Saleh soll als Teenager gelernt haben, zu programmieren, und hatte nach dem College zunächst mit einer Telefonstreich-Webseite respektive -App namens PrankDial finanziellen Erfolg. Damit konnten Nutzer vorgefertigte Streichanrufe kaufen. Mit den dort verdienten Millionen konzentrierte er sich anschließend mit einer eigenen Anlegerfirma sowie mehreren Start-ups auf die Transportbranche, speziell auf Märkten von ärmeren Ländern wie Bangladesch oder Nigeria. Der Informations- und Kommunikationsminister von Bangladesch kondolierte am Mittwoch via Twitter und nannte den Tod des Unternehmers einen großen Verlust für das Land von Salehs Eltern.

Für die Stadt Lagos startete der Unternehmer 2018 einen Fahrzeug-Sharing-Dienst namens Gokada. Als CEO verantwortete er dort den Betrieb von Motorrad-Taxis, die in Nigeria "Okada" genannt werden. Die Firma informierte via Twitter über den Verlust ihres Geschäftsführers.

Die Polizei wollte laut "NYT" nicht kommentieren, ob es bereits irgendwelche Verdächtigen in dem Fall gebe.  

Quellen:"New York Times" (1) / "New York Times" (2, beides Bezahlinhalte) / Twitter / Instagram / CNN


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