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Kohlenmonoxid in Gartenlaube: "Sollte ein schöner Geburtstag werden" - Vater wegen Tod von sechs Jugendlichen verurteilt

Seine zwei Kinder und vier weitere Jugendliche sind durch seinen Fehler gestorben. Die Schuld wird den Vater wohl nie loslassen. Trotzdem hat ein Gericht ihn nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Ein Polizist bewacht Ende Januar 2017 die Zufahrt zum Grundstück auf dem sechs Jugendliche durch Kohlenmonoxid in einer Gartenlaube starben

Ein Polizist bewacht Ende Januar 2017 die Zufahrt zum Grundstück auf dem sechs Jugendliche durch Kohlenmonoxid in einer Gartenlaube starben

Bei seinen letzten Worten vor Gericht versagt dem Angeklagten die Stimme. "Es tut mir unendlich leid", kann er noch sagen. Dann weint und schluchzt er so stark, dass er nicht mehr zu verstehen ist. Er ist verantwortlich für den Tod von sechs Jugendlichen.

Der 52 Jahre alte Mann aus Arnstein hatte in seiner Gartenlaube einen Stromgenerator aufgestellt, der nicht für Innenräume geeignet und zudem nur mit einer selbst gebauten Abgasleitung versehen war. Die aber ging kaputt. Durch die tödlichen Abgase des benzinbetriebenen Gerätes starben die sechs Teenager, darunter zwei seiner Kinder. Sie hatten im Januar in der Laube den 18. Geburtstag seiner Tochter gefeiert.

Abgasleitung "erschreckend dilettantisch"

Nun ist der Mann wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung. "Der Angeklagte hat durch Fahrlässigkeit den Tod der jungen Leute verursacht", sagte der Vorsitzende Richter Hans Brückner am Donnerstag in seiner Urteilsbegründung. "Die Gefährlichkeit der Abgasleitung war für den Angeklagten erkennbar." Sie sei "erschreckend dilettantisch" gewesen. Das Gericht blieb mit seinem Urteil unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Sie hatte zwei Jahre auf Bewährung verlangt.

Tragischer Unfall: Teenager in Gartenlaube starben an Kohlenmonoxidvergiftung

Die Tragödie von Arnstein hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Details, die der Angeklagte am ersten Prozesstag von seinem Verteidiger verlesen ließ, gingen vielen nah. Darin erzählte er umfassend von jenem verheerenden Samstag im Januar. Der Familienvater wollte seiner Tochter nur einen wunderbaren Geburtstag bescheren.

"Es sollte ein schöner Geburtstag werden"

Dafür organisierte er eigens ein Feuerwerk, besorgte dafür sogar eine Sondergenehmigung, heizte den Holzofen in der Gartenlaube schon Stunden vorher an, stellte die Geburtstagstorte in den Kühlschrank. "Es sollte ein schöner Geburtstag werden", sagte er. 

Doch es kam anders. Die Abgase des Stromgenerators hatte der Angeklagte mit einer selbst gebastelten Rohrkonstruktion ins Freie geleitet. Doch diese viel zu lockere und zudem undichte Abgasleitung fiel Gutachtern zufolge im Laufe des Abends zu Boden. Es kam laut Staatsanwaltschaft zu einem heftigen Austritt von Kohlenmonoxid in der Hütte. Unbemerkt. Denn das tödliche Gas ist geruch- und geschmacklos. Die Jugendlichen starben Gutachtern zufolge binnen weniger Minuten. Ihre Party war erst gegen 21/22 Uhr gestartet. Sehr wahrscheinlich erlebten sie Mitternacht nicht mehr.

Vater fand die Toten in der Gartenlaube

Der Angeklagte selbst fand die sechs Jugendlichen am nächsten Morgen in der Gartenlaube. Zunächst glaubte er, sie hätten nur zuviel getrunken und würden deshalb noch schlafen. Wenig später wird dem Mann klar, "dass etwas Schreckliches passiert ist". Die Ermittler tappten auf der Suche nach der Todesursache zunächst im Dunkeln.

Messungen in dem Gartenhaus hatten einem als Zeugen geladenen Polizisten zufolge keine erhöhten Kohlenmonoxid-Werte in der Luft ergeben. Doch die Rechtsmediziner schafften Klarheit. Bei allen sechs Jugendlichen war das Blut mit so viel Kohlenmonoxid angereichert, dass eine andere Todesursache ausgeschlossen werden konnte.

"Schlimmste Katastrophe seines Lebens"

Der Angeklagte hatte bereits am ersten Prozesstag alle Schuld eingeräumt und die volle Verantwortung für das Unglück übernommen, das er "als die schlimmste Katastrophe seines Lebens" bezeichnet. Dieses Geständnis ließen die Richter positiv in ihr Urteil einfließen. Dass der Mann allerdings auch in der Vergangenheit nachweislich nicht immer allen Geboten und Verboten gefolgt war, rechneten sie ihm negativ an. Der 52-Jährige ist wegen Fahrens ohne Führerschein und ähnlicher Delikte vorbestraft. "Diese Strafen liegen zwar schon einige Zeit zurück", sagte Richter Brückner dazu. Sie zeugten aber von einer gewissen Sorglosigkeit.

Und doch ist die menschliche Tragödie ein Schicksalsschlag, an dem auch die Verurteilung nichts ändern wird. "Strafe bringt uns keine Kinder zurück", hatte einer der Verteidiger in seinem Plädoyer gesagt. Die Bewährung legten die Richter auf drei Jahre fest. Die Verteidiger sagten bereits kurz nach dem Urteil, dass ihr Mandant keine Revision einlegen werde. "Er wird das Urteil annehmen." 

tkr/Christiane Gläser / DPA
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg