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Indian Red Boy US-Rapper während Instagram-Livestream erschossen


Der US-Rapper Indian Red Boy wurde vor laufender Kamera, während eines Instagram-Livestreams, erschossen. Die Hintergründe der Tat sind offenbar noch unklar. Die Polizei vermutet, dass der 21-Jährige "ins Visier" geraten sei.

Der 21-jährige Zerail Dijon Rivera, Fans des US-Rappers besser bekannt als Indian Red Boy, wurde vor laufender Kamera erschossen. Am Nachmittag des 8. Juli trafen den Musiker mehrere Schüsse tödlich, während er sich in einem Instagram-Livestream unterhielt. Das berichteten mehrere Medien. Im Netz kursiert ein Video des Vorfalls.

Indian Red Boy offenbar "ins Visier genommen"

Die Schüsse fielen an einer Straßenkreuzung in Hawthorne (US-Bundesstaat Kalifornien), während Rivera in seinem Auto saß und sich in einem Instagram-Livestream sich mit dem Influencer Kapone unterhielt.

Medien berichteten, dass in dem kursierenden Clip dumpfe Schussgeräusche zu hören seien. Der Rapper versuche daraufhin sich zu ducken, allerdings vergebens. Kurz vor Ende des Clips höre man den 21-Jährigen um Hilfe rufen, bevor das Handy auf den Boden falle und die Verbindung abbreche und der Livestream ende. 

Am Tatort habe nur noch der Tod von Rivera festgestellt werden können, der nach Angaben der Polizei "zusammengesunken im Vordersitz" vorgefunden worden sei. "Es scheint eine Schießerei gewesen zu sein", zitiert das US-Portal "Daily Breeze" einen Sprecher, "und er scheint ins Visier genommen worden zu sein."

Der oder die Täter konnten demnach fliehen, bevor die Beamten eintrafen. Die Hintergründe der Tat sind offenbar unklar. Im Netz wird über einen Gang-Konflikt spekuliert. Derzeit werden die Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet, so der Polizeisprecher. Die Beamten bitten mögliche Augenzeugen um Hinweise.

fs/tkr

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