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Essen schmeckte nicht: Haftstrafe für tödliche Prügelattacke auf Sylter Koch

Weil das Essen "lieblos in eine Schale geklatscht" war, greifen ein 38-Jähriger und sein Freund den Koch an. Am Ende ist der Imbissbetreiber tot. Nun verhängte das Landgericht Flensburg die Strafen.

Der Angeklagte im Prozess um eine tödliche Attacke auf einen Sylter Koch spricht vor der Verhandlung im Landgericht Flensburg mit seinem Verteidiger

Der Angeklagte im Prozess um eine tödliche Attacke auf einen Sylter Koch spricht vor der Verhandlung im Landgericht Flensburg mit seinem Verteidiger

Zum Schluss kommt dann doch noch eine leise, fast gemurmelte Entschuldigung. "Es tut mir sehr leid", sagt der Hauptangeklagte im #link;http://www.stern.de/2178054.html;Prozess um die tödliche Attacke auf einen Sylter Koch#. Er wendet sich zum Sohn des Opfers und dessen Mutter und meint dann kaum hörbar mit gesenktem Kopf: "Das wird mich noch lange beschäftigen." Das Landgericht Flensburg verurteilte den 38-Jährigen am Montag wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten.

Zudem wurde die Unterbringung in einer Entziehungseinrichtung angeordnet - "zum Schutz der Allgemeinheit". Schließlich sei Gewalttätigkeit unter Alkoholeinfluss ein "ausuferndes Problem" des Mannes, sagte der Vorsitzende Richter Michael Lembke.

Koch starb an schweren Hirnverletzungen

Der Mitangeklagte und beste Freund des 38-Jährigen, ein 51-Jähriger, kommt wegen versuchter Nötigung mit einer Geldstrafe von 800 Euro davon - 20 Tagessätze zu 40 Euro. Mehr als Aggressivität und ein Packen und Schütteln des 57 Jahre alten Opfers war ihm nicht nachzuweisen. Der Koch starb an schweren Hirnverletzungen.

Der 51-Jährige hatte sich über den Koch aufgeregt. Er war unzufrieden mit einem Essen, das er am Vortag im Imbiss gekauft hatte. Es sei kalt gewesen, zu wenig und "lieblos in die Schale geklatscht", zitiert Lembke aus einem Brief des Mannes. Als dieser dann an jenem Tag im Mai 2013 gemeinsam mit dem 38-Jährigen den Koch zufällig in einer Westerländer Tabledance-Bar wiedertrifft, fordert er Zeugenaussagen zufolge von den gezahlten 20 Euro 10 zurück. "So überflüssig wie ein Kropf" sei die Auseinandersetzung gewesen, sagt Lembke. Die Angeklagten verfolgten seine Äußerungen regungslos. Beide waren zum Tatzeitpunkt betrunken.

Opfer hatte Herzprobleme und war auf Droge

Was war in dem kleinen, engen Vorraum der Bar nach dem ersten Streit und dem Rauswurf wirklich passiert? Das bleibe in Teilen unklar, gibt der Staatsanwalt im Plädoyer zu. Er verweist auf die "sehr, sehr konstante Schilderung" der einzigen - jedoch nur indirekten - Augenzeugin, die an der Bar bediente. Sie habe über einen Monitor sehen können, wie das Opfer Schläge mit dem Knie erhielt. "Das war dieser Mann", sagte sie in der Verhandlung mit Blick auf den 38-Jährigen. Hundertprozentig sicher sei sie aber nicht, hatte sie in einer ersten Vernehmung gesagt. Es sei eben niemand dabei gewesen, benannte der Staatsanwalt nach dem Urteil das Hauptproblem des Prozesses.

Im Laufe des Prozesses spielte auch die gesundheitliche Verfassung des Opfers eine Rolle. Nach Ansicht eines Gutachters könnte der Tod des Kochs durch viele Faktoren beeinflusst sein. Der 57-Jährige hatte Bypässe, Arteriosklerose und Bluthochdruck - und vor dem tödlichen Streit Kokain konsumiert und getrunken. Kratzspuren am Opfer entsprächen aber dem Schuhprofil des 38-Jährigen. Der hatte einen Schlag eingeräumt, aber jede Tötungsabsicht bestritten. Eine Mittäterschaft des 51-Jährigen blieb für das Gericht Spekulation.

lie/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(