Wallis

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Leila Michelouds Töchter wurden bei dem Brand verletzt

Opfer-Anwälte befragen Barbetreiber nach Brandkatastrophe in Crans-Montana

Nach der Brandkatastrophe in einer Bar im Schweizer Ski-Ort Crans-Montana ist der Lokal-Betreiber Jacques Moretti von den Anwälten der Opferangehörigen befragt worden. Moretti erschien zu der Anhörung in Sitten, dem Hauptort des Kanton Wallis, am Mittwoch zusammen mit seiner Frau Jessica, gegen die ebenfalls wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung ermittelt wird. Am Rande der Befragung kam es zu einem Gespräch des Ehepaars mit einer Mutter von zwei bei dem Brand verletzten Mädchen.
Trauer um die Opfer beim Gottesdienst in Crans-Montana

24 Opfer der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert - Nationaler Trauertag am Freitag

Nach der Brandkatastrophe in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana haben die Behörden inzwischen 24 der insgesamt 40 Todesopfer identifiziert. Darunter befinden sich 18 Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 14 bis 31 Jahren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zudem seien sechs weitere ebenfalls teilweise minderjährige Opfer aus dem Ausland identifiziert worden. Gegen die französischen Barbesitzer wird unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
Verletzter Überlebender an der Gedenkstätte für die Opfer

Verheerender Brand bei Silvesterparty in der Schweiz von Fontänen auf Flaschen ausgelöst

Die verheerende Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht ist durch leichtsinniges Hantieren mit Sprühfontänen auf Flaschen ausgelöst worden. Laut Zeugenaussagen und der Auswertung von Videos deute "alles darauf hin, dass das Feuer ausgegangen ist von Tischfeuerwerken, von Sprühfontänen, die auf Champagnerflaschen aufgesetzt wurden und zu nah an die Decke gekommen sind", sagte am Freitag die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud. Durch den Brand in einer Bar waren 40 Menschen ums Leben gekommen.