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Todessprung von Balkon: Mutter war psychisch schwer krank

Wahnvorstellungen trieben sie zum Todessprung: Einen Tag nach dem Familiendrama von Pforzheim, bei dem eine junge Frau erst ihre Kinder vom Balkon eines Hochhauses warf und sich dann selbst in den Tod stürzte, scheint die Ursache für das Unglück gefunden.

Die 27-jährige Mutter, die am Mittwoch in Pforzheim ihre beiden Kinder von einem Balkon geworfen hatte und dann selbst in den Tod gesprungen war, war psychisch schwer krank. Die verheiratete Frau litt an paranoider Schizophrenie und war deshalb zeitweise auch in stationärer Behandlung, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Dem Jugendamt sei der Fall allerdings nicht bekannt gewesen.

"Wir gehen davon aus, dass ihre jahrelange psychische Krankheit die Ursache für das Unglück war", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die 27-Jährige hatte zunächst ihr zwei Monate altes Baby vom Balkon aus der vierten Etage des Wohnhauses geworfen, es war sofort tot. Der vierjährige Sohn, den sie danach über die Balkon-Brüstung stürzte, überlebte mit mehreren Beinbrüchen und leichten Kopfverletzungen. Er ist den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge außer Lebensgefahr. Die Mutter starb in einer Klinik an ihren schweren Verletzungen.

Laut Staatsanwaltschaft hatte sich das psychische Leiden der Frau mit der Geburt ihres jüngsten Kindes verschlimmert, weil sie während der Stillphase keine Medikamente nehmen wollte. Auch am Tag vor ihrem Tod habe sie die Medikamenteneinnahme im Gespräch mit ihrem Mann verweigert. Einen Abschiedsbrief hinterließ die Frau nicht. Es seien lediglich Gebetstexte, ein von ihr handgeschriebener Lebenslauf sowie Notizen über psychische Krankheiten und Wahnvorstellungen gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

AFP/AP/DPA / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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