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Unfall: Schon wieder 25 Verletzte bei Busunglück

In Norddeutschland geriet ein dänischer Doppeldeckerbus auf regennasser Strecke auf den aufgeweichten Seitenstreifen und durchbrach die Leitplanke.

Die Ursache des Busunglücks in Schleswig-Holstein mit rund 25 Verletzten ist weiterhin unklar. Nach Polizeiangaben vom Dienstagmorgen dauern die Ermittlungen an. Der dänische Doppeldeckerbus war am Vorabend zwischen Plön und Preetz auf regennasser Strecke auf den aufgeweichten Seitenstreifen geraten und hatte die Leitplanke durchbrochen. Der Bus stürzte etwa fünf bis sechs Meter tief eine Böschung hinunter. Nur umgeknickte Bäume, die den Sturz des Busses milderten, hätten Schlimmeres verhindert, sagte ein Polizeisprecher.

Aus dem Vergnügungspark ins Unglück

Von den 70 jungen Dänen an Bord erlitten zwei 14-jährige und ein 18-jähriges Mädchen schwere Verletzungen. Die Konfirmandengruppe war auf dem Rückweg von einem Tagesausflug in den Vergnügungspark "Hansapark" an der Ostsee bei Lübeck ins heimische Århus.

Zur Bergung des Busses mussten zwei Spezialkräne eingesetzt werden. Während der Rettungsarbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann schwer. Auf der Suche nach eventuell im Schock umherlaufenden Unfallopfern rutschte er an einer steilen Böschung aus und fiel knapp 15 Meter in die Tiefe. Dabei zog er sich schwere Rückenverletzungen zu.