Auf einem Fußballfeld in Mexiko sind bei einem bewaffneten Angriff mindestens elf Menschen getötet worden. Zwölf weitere wurden verletzt, wie Medien unter Berufung auf die Stadtverwaltung der Stadt Salamanca im Bundesstaat Guanajuato berichteten. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. In der Region sind gewalttätige kriminelle Gruppen in den Drogenhandel und den Treibstoffdiebstahl verwickelt.
Guanajuato: Höchste Mordrate in Mexiko
Menschen hätten Fußball gespielt, als unbekannte Angreifer in zwei Fahrzeugen ankamen und auf die Anwesenden schossen, berichtete die Zeitung "El Sol de Salamanca". Die Polizei sammelte demnach mindestens Hundert Patronenhülsen ein. Zehn der Opfer starben den Behördenangaben zufolge noch auf dem Fußballfeld, eine weitere Person erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Der Bundesstaat Guanajuato liegt im Zentrum Mexikos und weist die höchste Mordrate landesweit auf. In der Stadt Salamanca, wo sich der Vorfall ereignete, befindet sich eine der wichtigsten Erdölraffinerien Mexikos. Zwei Verbrechergruppen kämpfen dort um die Kontrolle des Drogen- und des Treibstoffgeschäfts. Dazu zählt auch das Anzapfen von Pipelines des staatlichen Ölkonzerns Pemex.