LKA Berlin

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Verkehrspolizei an Berliner Mexikoplatz

Anschlag in Berlin: Noch Tausende ohne Strom - zwölf Taten von Vulkangruppen bekannt

Nach dem Anschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf die Stromversorgung in Berlin sind im Südwesten der Bundeshauptstadt am Dienstag weiterhin rund 24.700 Haushalte ohne Strom gewesen. Nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin waren zudem noch 1120 Gewerbebetriebe betroffen. Die Bundeswehr hilft inzwischen bei der Logistik und der Betankung von Notstromaggregaten und gibt seit Dienstag auch warmes Essen aus.
Mann mit Kippa

Antisemtische Attacke mit Reizgas in Berlin - Weitere Angriff mit Nahost-Bezug

Wegen einer mutmaßlich antisemitischen Attacke mit Pfefferspray hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin Ermittlungen gegen zwei unbekannte Tatverdächtige eingeleitet. Die vermummten Männer sollen Donnerstagabend einen 26-Jährigen am Kragen gepackt und als Juden bezeichnet haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend hätten sie dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Es wurde von Einsatzkräften erstversorgt, eine weitere ärztliche Betreuung war nicht nötig.
Video: Berlin: Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach Fund verdächtigen Gegenstands in Steglitz

Video Berlin: Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach Fund verdächtigen Gegenstands in Steglitz

STORY: Nach Angaben der Polizei in Berlin untersuchen der Polizeiliche Staatsschutz und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin einen Vorfall im Stadtteil Steglitz vom Freitag. Nach dem Wurf einer leeren Bierflasche, durch Unbekannte, auf die Fassade dieses Gebäudes, in dem sich auch die Nebenstelle einer russischen Nachrichtenagentur befinde, habe die Polizei einen verdächtigen Gegenstand in einem Lichtschacht gefunden. Da es sich dem äußeren Anschein nach um einen Brandsatz gehandelt habe und eine Gefährdung der Anwohnenden nicht auszuschließen gewesen sei, habe die Kriminaltechnik des Landeskriminalamtes den Gegenstand noch vor Ort zerstört. Die tatsächliche Gefährlichkeit und ein mögliches Tatmotiv seien Gegenstand weiterer Ermittlungen, so hieß es in der Mitteilung der Polizei vom Samstag. Auf Twitter warnte die Berliner Polizei vor Vorverurteilungen. Eine Stellungnahme der zuständigen Staatsanwaltschaft lag zunächst nicht vor. Sergey Feoktistow stellte sich am Samstag als Büroleiter der Mediengruppe Rossiya Segodyna vor, außerdem als Ex-Sputnik-Chef. Er habe die Zerstörung des Gegenstands miterlebt: "Sie haben eine große Sperrzone auf unserer Straße 50 Meter dorthin und 50 Meter dorthin gemacht. Die Nachbarn und alle wir, die wir in diesem Gebäude wohnen und arbeiten waren auch dort in dieser Zone. Und ungefähr ein paar Stunden probierten die Entschärfer, was zu gucken und dann kam eine kurze, nicht so starke Explosion." Die russische Botschaft in Berlin hatte zunächst erklärt, durch ein Fenster des Gebäudes sei eine Flasche geworfen worden, und sprach von einer Bombe, die von deutschen Sicherheitskräften entschärft worden sei. Das russische Außenministerium sagte, Behörden in Deutschland und anderen Staaten der EU und der Nato müssten russische Journalisten schützen. Diese würden in westlichen Staaten drangsaliert.