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Urlaub in Corona-Zeiten Deutsche machen Party auf Mallorca – Einheimische zeigen sich irritiert

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Reif für die Insel - oder doch nicht? Deutsche Touristen am Sonntag unterwegs in Partystimmung, am Strand von Palma de Mallorca in Spanien. Eine Anwohnerin, die Bankangestellte Maria, sagt dazu: O-Ton: "Als ich so viele Menschen ohne Masken gesehen habe, habe ich mir vorgestellt, dass sie nicht alle zur gleichen Familiengruppe oder zur gleichen 'Blase' gehören, das hat mir ein bisschen Angst gemacht." Zwei Aspekte dürften die Kritik an gewissen Party-Deutschen auf Mallorca verstärken: Auch hier gelten, erstens, relativ strenge Regeln, an die sich aber offenbar nicht alle halten. Und, zweitens, den Spanierinnen und Spaniern selbst ist das Reisen zwischen den Regionen ihres Heimatlandes weiterhin verboten. Hunderte von Touristen aus Deutschland kamen am Sonntag auf Mallorca an, nicht zuletzt dank der neu gestarteten TUI-Flüge aus verschiedenen deutschen Städten. Zwei von ihnen sagten: O-Ton: "Unsere Ankunft im Flugzeug war schön und wir warten jetzt auf einen Bus, der uns zu einem Hotel bringt, in dem wir hoffentlich einen sehr schönen Urlaub verbringen werden." O-Ton: "Wunderbar. Wir haben die letzten 12 Monate in Deutschland verbracht und es war furchtbar, es war wirklich nervig. Selbst wenn wir in Deutschland Urlaub machen wollten, war auch das verboten. Deshalb sind wir hier gelandet, auf Mallorca" Ministerpräsidenten wie Bodo Ramelow von der Linken aus Thüringen oder auch Stephan Weil von der SPD aus Niedersachsen haben die Bundesregierung kritisiert: Und zwar dafür, dass jene die Einstufung der Urlaubsinsel Mallorca als Risikogebiet zurückgenommen hatte, erklärtermaßen wegen der dort stark gesunkenen Inzidenz. Es sei kaum vermittelbar, dass Reisen nach Mallorca möglich sein sollten, Urlaub im eigenen Bundesland aber nicht. Die Mallorca-Flüge seien besonders bei Fluggesellschaften problematisch, die staatliche Hilfen in der Coronakrise erhalten hatten. Das Kanzleramt jedenfalls strebt laut Medienberichten an, dass Bund und Länder weiter von "nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und auch ins Ausland" abraten – auch zu Ostern. Zudem wird eine Testpflicht für alle Reiserückkehrer aus jederart von Ausland vorgeschlagen. Die TUI-Geschäftsführung wiederum wies Befürchtungen zurück – mehrere Studien hätten gezeigt, dass sich Urlauber verantwortungsvoll verhielten und keine höheren Corona-Ansteckungsraten produzierten.
Sotschi: Und plötzlich schießt braune Brühe in russisches Urlaubsidyll

Defekte Abwasserleitung Und plötzlich schießt die braune Brühe ins Urlaubsidyll

Der Chkalovskiy-Strand an der russischen Schwarzmeerküste. Hierhin kommen Urlauber um das milde subtropische Klima zu genießen. Doch diese braune Brühe lädt nicht gerade zum Baden ein! Grund für die plötzliche Einleitung war laut Behörden ein Defekt in der Kanalisation. Dadurch sei ein Abwasserrohr übergelaufen. Die schwarz-braune Färbung kam durch mitgeschwemmten Dreck zustande - nicht durch Fäkalien. Entnommene Wasserproben enthielten keine Krankheitserreger, so die Stadtverwaltung. Der Strand liegt in Adler, ein Stadtteil im berühmten russischen Badeort Sotschi. Das Video ist sicherlich keine gute Werbung für potenzielle Touristen. Zum Glück war nach einigen Stunden alles vorbei. Abwassereinleitungen gibt es keinesfalls nur in Russland. Im Jahr 2011 sorgte ein ähnlicher Vorfall in Wilhelmshaven für Schlagzeilen. Damals wurde bekannt, dass mit Fäkalien belastetes Abwasser in die Nordsee geleitet wurde - in unmittelbarer Nähe des beliebten Südstrands.
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Suche nach Erdöl Traumstrände der Kanaren in Gefahr

Ist es bald um die Ferienparadiese der Kanarischen Inseln geschehen? Vor allem vor den Küsten von Fuerteventura und Lanzarote werden Erdölvorkommen vermutet. Schon regt sich heftiger Widerstand.