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Video "Sie fehlt mir jetzt schon"

Mit der Bundestagswahl am 26. September geht auch die Ära Angela Merkel zuende. Seit dem Jahr 2005 ist Merkel die erste deutsche Bundeskanzlerin und regiert Deutschland. Eurokrise, Klimaschutz, der Atomausstieg nach der Katastrophe in Fukushima, die Flüchtlingsfrage und zuletzt die Corona-Krise prägten ihre Kanzlerschaft. Viele junge Menschen in Deutschland, haben nur sie als Regierungschefin erlebt. Fast alle haben eine Meinung zu ihr. Stimmen aus der deutschen Hauptstadt zum Abschied von Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Ich glaube, wir können dazu gar nicht so viel sagen, weil Merkel regiert quasi seit wir leben. Das heißt, für uns gibt's nichts anderes als Merkel. Und aus dem Hintergrund erkennen wir einfach nichts anderes und sind jetzt glaube ich gespannt, dass was Neues kommt." "Ich kann mich gar nicht mehr dran erinnern, als noch jemand anderes Bundeskanzler war. Deswegen ist für mich so die Angie eigentlich schon schon immer dagewesen. Und deswegen ist es komisch, jetzt jemanden Neues zu wählen." "Also in meinen Augen erst einmal zuverlässig und Ruhe. Ruhe. Also das ist eigentlich für mich beschreibt es die Ära Merkel am besten." "Das erste, was mir durch den Kopf schwimmt, ist auf jeden Fall, 16 Jahre dieses Amt. Das ist erstmal eine Hausnummer und dass sie das überhaupt das ganze gemanagt hat, was ich sehr stark finde und was ich sehr traurig finde an allererster Stelle. Ich fand, sie hat den Job grandios gemacht und ich frage mich halt, wie der Nachfolger oder die Nachfolgerin das ganze machen wird." "Und ich finde auch, dass sie jetzt in der Krise immer sehr bedacht und ruhig war. Sie war so jemand, wo man gedacht hat, sie ist so ein bisschen wie der ruhende Pol, wo man vertrauen kann. Also ich finde es ja eine gute Job gemacht." "Naja, vielleicht ihre beruhigende Art, immer mal so in Krisensituationen mal ein bisschen so zu reagieren, dass die Leute, gerade in Berlin, nicht gar so ausflippen, dass sie nicht gar so enttäuscht sind. Sie ein bisschen beruhigen. Aber es wurden natürlich auch genug Fehler gemacht. Und was eigentlich nicht schön ist, dass sich diese soziale Ungerechtigkeit nicht ein bisschen abgeflacht hat." "Das hätte niemand früher gedacht, dass auch so eine Frau so stark sein kann und was sie alles ertragen musste an Kritik usw.. Ich finde, sie hat es trotzdem sehr gut gemacht und ich bin mal gespannt, was nachfolgt. Ich weiß nicht, ob da so schnell jemand ihr das Wasser reichen kann." "Tja, was man hat, das weiß man, was man bekommt, weiß man nicht." "Und auf Englisch gesagt: Nobody is perfect. Sie hat ein paar Fehler hineingegbracht. Aber die Zeit war gut, würd ich sagen. Und schauen wir mal, was danach kommt. Auch wenn viele Leute schimpfen. Ich bin trotzdem der Meinung, sie hat es ganz gut hinbekommen und es ist ja keine leichte Zeit." "Ach so, Frau Merkel, ja, es ist ein netter Kanzlerin. Ja, aber ja, leider muss es schon aufhören. Ich glaube, sie hat schon genug für Deutschland gemacht. Sie ist müde, ein bisschen müde." "Sie ist eine uneitle Person, was ich hervorragend finde. Sie ist klar, sie ist intelligent und sie fehlt mir jetzt schon."
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Stimmen zum Abschied von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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