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Video "Smash and grab" am Black Friday

So war der Konsum-Fest-Tag "Black Friday" eigentlich nicht gemeint. In den USA musste die Polizei ihre Präsenz in Einkaufszentren verstärken, weil es rund um die Rabatt-Schlacht vermehrt zu Blitzeinbrüchen gekommen ist, im Englischen "smash and grab". Überwachungsvideos dokumentieren die Überfälle. Maskierte Gestalten drängen in das Geschäft und rennen mit Tüten voller Waren wieder davon. Draussen wartet schon das Fluchtauto. Das Los Angeles Police Department bestätigte gegenüber lokalen Medien, dass eine kalifornische Filiale des italienischen Luxuswarenhändlers Bottega Veneta am Freitag ausgeraubt wurde. Auch dieses Geschäft für Designerjeans musste nach einem Überfall am Freitagabend seine Türen schließen. Man tue, was man kann, sagt Louis Schillace von der Westfield Century City - Mall in L.A.: "Wir beobachten die Raubüberfälle im ganzen Land sehr genau. Wir haben eine gute Beziehung zum LAPD und den örtlichen Behörden, um sicherzustellen, dass wir bestens vorbereitet sind." Die dreisten Raubüberfälle begannen Anfang der Woche in Geschäften der gehobenen Preisklasse. Jetzt breiten sie sich auch auf günstigere Läden aus. In Chicago wurden am Black Friday innerhalb von nur einer Stunde drei Geschäfte geplündert. Zuerst Footlocker, dann North Face, und ein Telekommunikationsanbieter. Aus einem kalifornischen Baumarkt trugen Räuber Vorschlaghämmer, Brechstangen und weitere Werkzeuge. Der Anstieg der Überfälle ereignet sich zu einer Zeit, in der Einzelhändler zum einen versuchen, durch die Pandemie verlorene Umsätze wettzumachen, zum anderen Lieferengpässe zu meistern. Die Polizei verstärkt ihre Präsenz - bisher hat das die Räuber nicht abgeschreckt.
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In den USA musste die Polizei ihre Präsenz in Einkaufszentren verstärken, weil es rund um die Rabatt-Schlacht vermehrt zu Blitzeinbrüchen gekommen ist.

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