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Video 44 europäische Staaten bei Gipfeltreffen: Scholz erneuert Forderung nach stärkerer Energie-Vernetzung

STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprechertext gesendet. O-TON BUNDESKANZLER OLAF SCHOLZ (SPD) "Zu dem ersten Treffen ein Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft. Das ist eine große Innovation, weil wir es schaffen, neben all den Zusammenkünften, die wir haben als Europäische Union zum Beispiel im Rahmen der OSZE, im Rahmen des Europarats und vieler, vieler anderer Zusammenkünfte auch ein Treffen zu schaffen, wo die Staats- und Regierungschefinnen und Regierungschefs sich unterhalten können, einen ganzen Tag lang in verschiedenen Formaten und frei von einer Tagesordnung und von der Notwendigkeit, Beschlüsse zu fassen, über die gemeinsamen Anliegen, die wir in Europa haben, zu sprechen." "Und ich glaube, es ist schon sehr sichtbar, dass alle, die hier zusammenkommen, wissen, wie Der russische Angriff auf die Ukraine ist eine brutale Verletzung der Sicherheits- und Friedensordnung, die wir in den letzten Jahrzehnten in Europa hatten. Und deshalb ist es wichtig, dass wir diesen Angriff zurückweisen, dass wir nicht akzeptieren, dass ein Teil des Nachbarlandes annektiert wird. Und wir werden auch die ganzen Referenden nicht akzeptieren." "Überall müssen wir die Infrastrukturen verbessern. Das gilt für Mittel- und Osteuropa, das gilt für Süd- und Mitteleuropa, das gilt für West- und Mitteleuropa, das gilt für Nord- und Mitteleuropa. Das gehört schon dazu, dass wir ein europäisches Netz bauen. Beim Stromnetz ist es wichtig, beim Gasnetz, beim künftigen Wasserstoffnetz auch."
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Zum ersten Mal traf sich am Donnerstag die Europäische Politische Gemeinschaft, eine Initiative des französischen Staatspräsidenten Macron. In Prag lobte der Bundeskanzler das neue Format als "große Innovation". Es gehe aber nicht um die Schaffung einer neuen Institution.

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