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Video Anti-Israel-Demonstration in Berlin

Forderungen wie "Freiheit für Palästina" standen am Freitag auf den Bannern bei einem Protestzug in Berlin-Kreuzberg. Einige Hundert Palästinenser demonstrierten am Nachmittag gegen die Politik Israels. Die Polizei sprach zunächst von einem "störungsarmen" Aufzug. Allerdings habe es Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmen gegeben, zudem seien vereinzelt strafbare Parolen gerufen worden. Seit dem neuerlichen Ausbruch der Gewalt im Nahen Osten gab es jüngst auch in Deutschland Proteste, bei denen teilweise vor Synagogen demonstriert, Hassparolen gerufen und Gebäude jüdischer Einrichtungen beschädigt wurden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkels Regierungssprecher kritisierten Äußerungen von Judenhass vor Synagogen scharf und kündigten strafrechtliche Schritte an. Auch die Zentralräte der Muslime und der Juden in Deutschland wandten sich gegen antisemitische Proteste vor Synagogen. Sicherheitsbehörden erwarten am Wochenende neue antiisraelische und gegebenenfalls antisemitische Proteste in Deutschland. Als Schwerpunkte gelten Berlin und Nordrhein-Westfalen wegen der hohen Zahl der dort lebenden Palästinenser. Vor allem für den Fall, dass es zu einer Bodenoffensive der israelischen Armee im Gazastreifen kommen sollte, stehe eine Eskalation auch in Deutschland zu erwarten.
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Sicherheitsbehörden erwarten am Wochenende neue antiisraelische und antisemitischen Proteste in Deutschland, Berlin gilt als ein möglicher Schwerpunkt.

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