Großes Event
30.000 Menschen bei Fahrrad-Sternfahrt

Bei der großen Fahrradsternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Berlin können die Teilnehmer jedes Jahr auch Aut
Bei der großen Fahrradsternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Berlin können die Teilnehmer jedes Jahr auch Autobahnabschnitte befahren. (Archivbild) Foto
© Michael Kappeler/d/dpa

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Happening auf der Autobahn: Zehntausende Radler erobern Berlins Straßen bei der ADFC-Sternfahrt. Was der Club von der Politik fordert.

Schätzungsweise 30.000 Fahrradfahrer haben sich laut Veranstalter und Polizei an der traditionellen Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) ins Berliner Stadtzentrum beteiligt. Viele starteten in Brandenburger Orten oder am Berliner Stadtrand und fuhren auf rund 20 Strecken Richtung Großer Stern und Siegessäule. Andere reihten sich unterwegs in den jeweiligen Tross ein, darunter waren viele Familien mit Kindern. 

Das Besondere: Die Sternfahrt wird alljährlich als Demonstration angemeldet, weswegen die Radfahrer Straßen und auch Autobahnabschnitte wie die Avus A115 oder die A100 zeitweise für sich haben. Das war auch dieses Mal so, Autofahrer mussten wegen der temporären Sperrungen auf Umleitungsstrecken ausweichen. 

ADFC fordert mehr Maßnahmen für sicheren Radverkehr

Der ADFC setzt sich mit der Sternfahrt seit Jahrzehnten für einen besseren Fahrradverkehr ein. „Die Menschen wollen von Herzen Radfahren, dennoch drängt die Politik sie an den Rand und schickt sie auf unsichere Wege“, erklärte Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Verkehrspolitik müsse die Belange der Radfahrer endlich ernst nehmen und mehr tun für sichere Radwege. „Wir fordern Ausbau statt Rückbau, Investitionen statt Kürzungen. Damit Radfahren jeden Tag sicher und komfortabel möglich ist.“

dpa