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Video Anti-Olympia-Proteste halten an

Die Proteste gegen die Austragung der olympischen Sommerspiele in Tokio halten an. Auch wenn die Demonstration, wie diese am Sonntag mit nur etwa Hundert Teilnehmern, noch relativ klein ausfallen, zeigen sie die Unzufriedenheit vieler Japanerinnen und Japaner. Denn in einer Umfrage aus dem Mai hatten sich über 80 Prozent der Befragten gegen die Austragung in diesem Sommer ausgesprochen. "Ich denke, das Geld, das für die Olympischen Spiele verwendet wurde, hätte für medizinisches Personal verwendet werden sollen, das es schwer hatte bei seiner Arbeit in den Krankenhäusern, oder für Studenten wie uns, um die sehr teuren Studiengebühren zu kompensieren." "Die Olympischen Spiele wurden in einer sehr schlechten Art und Weise für politische Zwecke genutzt. In der Tat gibt es viele Menschen, die die gleiche Meinung haben wie wir. Deshalb wollen wir für sie sprechen und der Meinung Gehör schenken." Viele sorgen sich um die Ausbreitung der hochinfektiösen Delta-Variante des Coronavirus. Die Organisatoren meldeten am Montag 17 neue Fälle in Zusammenhang mit den Spielen. Insgesamt wurden bislang über 270 Personen bei den Olympischen Spielen positiv getestet. Die Regierung hat den Ausnahmezustand in der Hauptstadt verlängert und auf die benachbarten Regionen ausgeweitet. Er gilt bis Ende August.
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In Tokio sind am Sonntag erneut etwa Hundert Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Ausbreitung zu demonstrieren. Die Zahl der positiven Tests steigt weiterhin stetig an.

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