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Video Auf den Spuren der Ur-Elefanten

STORY: So könnte er ausgesehen haben, der Ur-Elefant, der vor rund 12.000 Jahren durch das Gebiet des heutigen Chile streifte. In der Nähe des Tagua Tagua Sees, im Süden des Landes, hat ein Forschungsteam die Überreste sogenannter Gomphotherien gefunden. Die prähistorischen Rüsseltiere sind mit den heute lebenden Elefanten verwandt. Ein ausgewachsenes Tier konnte bis zu drei Meter lang und vier Tonnen schwer werden. Die Spuren aus der Vergangenheit erlauben den Wissenschaftlern Rückschlüsse auf die Jetztzeit, wie die Archäologin Elisa Calas erklärt. "Wir können hier viele Informationen bekommen, zum Beispiel über den Klimawandel und wie er sich auf die Tiere auswirkt. Der Einfluss, den der Mensch auf die Umwelt hatte, stimmt sehr gut mit dem überein, was heute in Bezug auf die Umwelt passiert." Den Gomphotherien in Südchile wurden die Menschen offenbar zum Verhängnis. Das Forschungsteam vermutet, dass große Gruppen von Jägern ihren Weg kreuzten.
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Im Süden Chiles haben Forscherinnen und Forscher Überreste sogenannter Gomphotherien entdeckt. Sie vermuten, dass die Rüsseltiere vor 12.000 Jahren Opfer von Jägern wurden.

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