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Video Biden-Regierung kündigt neue Sanktionen gegen Kuba an

Wegen des harten Vorgehens der kubanischen Regierung gegen pro-demokratische Demonstrierende haben die USA neue Sanktionen gegen den kommunistisch regierten Inselstaat angekündigt. US-Präsident Joe Biden da zu am Freitag in Washington: "Anfang dieses Monats sind die Kubaner in einer historischen Demonstration auf die Straße gegangen. Das Regime reagierte darauf mit Gewalt und Unterdrückung, Massenverhaftungen und Scheinprozessen. Menschen, die sich geäußert hatten, sind verschwunden, einfach so. Familienmitglieder, so wurde mir gesagt, haben keine Ahnung, wo ihre Angehörigen in Kuba sind. Das ist eine schamlose Verletzung der Rechte des kubanischen Volkes. Die kubanischen Amerikaner sind verletzt, sie sind verletzt, weil ihre Angehörigen leiden." Das US-Finanzministerium erklärte, die Sanktionen würden sich in erster Linie gegen die nationale Polizei richten. Ein hoher Regierungsbeamter sagte zudem, dass Biden den Plan verfolge, Kubanern drahtlose Kommunikationsmittel zur Verfügung zu stellen und das Personal der US-Botschaft aufzustocken. Tausende von Kubanern waren in diesem Monat auf die Straße gegangen, weil sich die Wirtschafts- und Gesundheitskrise verschärft hatte, bürgerliche Freiheiten eingeschränkt worden waren und es an grundlegenden Gütern gemangelt hatte. Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel lastet die Unruhen den USA an, die ihr jahrzehntealtes Handelsembargo gegen die Insel in den letzten Jahren verschärft hätten.
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Wegen des harten Vorgehens der kubanischen Regierung gegen pro-demokratische Demonstrierende.

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